Dienstag, 12. April 2011

Interview mit Imre im Plastic Bomb

Imre veranstaltet seid 15 Jahren das Force Attack Festival, jedes Jahr wird er natürlich dazu interviewt und auch kritisiert, da er zum Beispiel die bösen, bösen Krawallbrüder hat auftreten lassen, das die dieses Jahr nicht auftreten werden war natürlich eine Interviewfrage wert:

"Ehrliche Antwort bitte: Warum spielen Krawallbrüder in diesem Jahr nicht?

Warum? Sollten sie? Meine Mucke ist es nicht, ist mir zu grobmotorisch, sie wurden sich aber häufig von Besuchern gewünscht, rein textlich konnte ich definitiv nichts Verwerfliches finden. Und das Force Attack steht ja nicht unbedingt im Verdacht, ein so genanntes "rechtsoffenes" Publikum zu haben, sondern eher "linkes" bzw. "linksoffenes", wenn man schon diese Worte wählen will! Ich habe mir die Krawallbrüder im November 2009 in einem Club in Rostock angeschaut, da rannten etliche Punks mit "Good Night White Pride" Aufnähern rum und feierten die Band ab, aber kein einziger Besucher in Thor Steinar Klamotten oder ähnlichem Dreck. "Love Music - Hate Fascism" auf den Tourplakaten und Flyern, eigene Secu, die potentielle "rechtsoffene" Verirrte und Verwirrte rausfiltert - was soll diese Band denn noch machen? Ich halte die Vorverurteilung einer ganzen Oi! Szene generell für sehr fragwürdig... Wenn einer Band echte Rechtskontakte nachgewiesen werden, soll man das auch anprangern und verurteilen, aber viele Anschuldigungen, auch gegenüber den Krawallbrüdern, halten einer konkreten Überprüfung nicht stand."


Ein wahres Wort, welches er da spricht.

Kommentare:

  1. es soll ja noch leute geben, die sich ihre bekanntschaften bzw. freunde, nach dem menschlichen aussuchen, und nicht danach, was er/sie für eine politische einstellung hat...aber solche "werte" kann man ja nicht von allen menschen verlangen, erst recht nicht von linken gutmenschen, die sich schon angepisst fühlen, wenn auch nur jemand das wort "deutschland" in den mund nimmt...

    @blogbetreiber: wieso ein wahres wort, welches er da spricht? dass linke veranstalter keine rechten bands einladen, ist mir ja vollkommen klar, dass patriotische oder nationales gedankengut in form von aufnähern, t-hemden etc. dort nicht geduldet wird, ist wohl auch jedem klar...aber wenn jemand, beispielsweise der pascal von KB, ANGENOMMEN, jemanden 25 jahre kennt, von klein auf, und dieser jemand entwickelt sich in die "rechte ecke", pascal aber würde die freundschaft beibehalten (was jeder NORMALE mensch machen würde), wäre das ein grund die band KB von einem festival auszuschließen?
    wie gesagt, ist nur ein frei erfundenes beispiel :D *hust*

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  2. @ Hannes

    "aber wenn jemand, beispielsweise der pascal von KB, ANGENOMMEN, jemanden 25 jahre kennt, von klein auf, und dieser jemand entwickelt sich in die "rechte ecke", pascal aber würde die freundschaft beibehalten (was jeder NORMALE mensch machen würde), wäre das ein grund die band KB von einem festival auszuschließen?"

    Nein. Was diese Leute dann Privat machen, mit wem die reden und mit welchen "Nazigrößen" die dann nötig haben zusammen was Saufen zu gehen, interessiert auch keinen! Mich jedenfalls nicht.

    Was hier jedoch interessiert ist die tatsache, das diese "unpolitischen" Leute ihre Nazikumpels, meißtens mit auf "unpolitische" Konzerte einladen, oder die mit auf ihre Skinhead-Partytours nehmen. Bei einigen "unpolitischen" Bands (Kärbholz z.b.) käme da noch hinzu, das sie Split-Alben mit suspekten Bands veröffentlichen.

    Und genau damit ziehen die dann diese Leute, mit in eine Szene, in der sie nichts zu suchen haben! Und damit bilden die eben die Grauzone!


    LOL ... !

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  3. also erstmal bezeichnet sich so gut wie keine band heutzutage mehr als unpolitisch, die zeiten sind vorbei, zum glück...von kärbholz halte ich nichts, da sie nicht wirklich irgendwas mit unserer/meiner szene (skinhead) zutun haben, genau wie KB mittlerweile...mein problem ist nur dieses stasi-gehabe, von wegen "der kennt den, und der war in der grundschule mal mit jemandem befreundet, der jetzt "rechts" ist, deshalb ist der jetzt auch "rechts"..." und so´n blabla. einen normal denkenden menschen interessiert sowas nicht! dass "linke und rechte" bands nicht zusammen auf einer bühne stehen werden, ist wohl klar, und auch gut so, aber wegen irgendwelchen selbsternannten "kennern" einer szene, also antifa und co., werden lügen, halbwahrheiten und teils unerhörte gerüchte verbreitet und sogar von vielen noch 100%ig geglaubt. sowas ist doch krank?! internet hin oder her, es hat viele positive vorteile, aber seit jeder "szeneheld" anonym schreiben kann, geht alles nur noch den bach runter. ich persönlich kenne menschen aus den verschiedensten lagern, egal ob politisch aktiv, oder nicht, und ich teile ganz sicher nicht jede meinung voll und ganz, aber was soll dieses ganze sich rechtfertigen weil man "den kennt" oder "die band hört" oder "auf jenes konzert geht" blablabla...?! ist doch albern...das wichtigste ist (auf mich und meine ansichten bezogen), dass ein skinhead ein skinhead ist, und die anfänge der skinhead-bewegung, worauf sich diese ganzen sharp und links-pisser immer berufen, waren sicher nie so weinerlich, heuchlerisch und antipatriotisch, wie sie von den bekloppten antifa-sharps heute dargestellt werden! skinheads waren anfangs sicher nicht "rechts" oder sowas, aber heimatbewusstsein und stolz waren schon immer werte, die jeder skinhead hatte, sonst wäre er kein skinhead geworden! was ist denn kritik am system, wenn man missstände im land scheiße findet und verändern will? richtig, nationalstolz! und ganz sicher nicht "unpolitisch", links oder gar antibritish (auf die ursprünge bezogen)...das sehen viele kleinkarierte szenespalter natürlich anders, weil es ja die schwarzen skins und rudeboys gab. aber nur weil jemand "nicht weiss" ist, trotzdem skinhead, heisst es doch nicht gleich, dass der jenige keine nationalbewusstsein besitzt?! gerade wenn der jenige in GB geboren ist, oder sein ganzes leben dort verbracht hatte...wie gesagt, ist auf die ursprünge bezogen, und nicht auf hier und jetzt...

    kein wunder, dass vernünftige skins unter sich bleiben. ist vielleicht auch besser so, der linke abschaum sondert sich automatisch aus der szene ab, indem sie zur antifa gehen. genauso gut finde ich, dass nicht mehr jeder nationalist wie ein skinhead rumläuft, und "heil hitler skinhead sieg heil oioi 88" brüllt, wie es gerade in den 90ern der fall war. die spreu trennt sich langsam vom weizen!
    leider gibt es dafür umso mehr, hauptsächlich linke kleingeister, die, obwohl sie mit skinhead rein garnichts zutun haben, glauben, sie könnten den skins erzählen wie sie zu sein haben. sowas kann und will ich nicht akzeptieren, und dagegen kämpfe ich bzw. wir!
    lieben gruß von der bösen grauzone fraktion!

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Keine Beleidigungen!