Samstag, 29. Oktober 2011

Verzeihung bitte? Verstehen Sie was von Liebe

Was bedeutet dieses einst so große Wort heute?
In dieser schnelllebigen, ausgeflippten Zeit?
Nur allzu oft missbraucht und durch sinnlosen, oberflächlichen Gebrauch deklassiert und vergewaltigt.
Der Wert des Wortes Liebe ist immer in Zusammenhang mit der Person zu sehen, die dieses Wort gebraucht. Liebe kann nicht genau definiert werden, sie ist kein biochemischer Prozess und jeder Mensch empfindet etwas anderes unter "Liebe", unter anderem wird sie so beschrieben:

"Liebe (von mhd. liebe „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden fähig ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht."

Darin kann ich meine eigene, ganz persönliche Defintion gut wieder finden. "..die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden fähig ist"

Es gibt viele Arten der Liebe, die stabilen, unerschütterlichen und die aufregenden, wilden Formen der Liebe.
Die Liebe zu seinen Eltern, zu seinem Kind, zu seinen Geschwistern ist geprägt von Stabilität und lebenslanger Dauer, sie hört nie auf, obwohl es auch bei dieser Form der Liebe, Verletzbarkeit gibt.
Die Liebe zu seinem Tier, hier kann ich nur von Hunden sprechen. Sie lebt von Vertrauen und der Sehnsucht beider Seiten füreinander da zu sein und festigt sich mit jedem Tag des gegenseitigen Respekt`s.
Und es gibt die aufregende Liebe. Die "Liebes" Liebe. Die Romeo und Julia Liebe. Das unbändige Verlangen zweier Menschen sich trotz aller Widrigkeiten in den Arm zu nehmen. Einfach zusammen zu sein. Scheiß egal, was drum herum geschieht.

"Pieere und Luice, die wollten doch nur glücklich sein,
Pieere  und Luice, der Krieg ließ ihnen keine Zeit!"

Trotz Bombenhagel und Panzergeräuschen haben die Beiden den tief verwurzelten Wunsch in sich, "einfach nur zusammen zu sein", sich gegenseitig Mut zu zu sprechen, sich zu trösten, sich Sicherheit zu geben.
Also wenn mir irgendwas an einer kirchlichen Hochzeit gefällt, dann das gegenseitige Versprechen "In guten wie in schlechten Zeiten". Denn das zeichnet Liebe aus. Es gilt nicht nur, das schöne Wetter zu genießen und bei aufkommenden Stürmen um zu kehren um wenig später mit einem vermeintlich, subjektiv empfundenen sichereren Boot wieder los zu fahren, immer in der Hoffnung "jetzt is ein Leben lang schönes Wetter".
Bis zur bitteren Erkenntnis, dass diese Yacht eine leckgeschlagene Nussschale ist und die Schönwetterfront schon nach wenigen Meilen Blitzen und Donnern weichen wird und wieder einmal die Heimreise angetreten werden muss.
Heutzutage wird das Wort Liebe viel zu leichtfertig verwendet, die grundlegende Bedeutung ist in vielen Fällen der Benutzung des Wortes leider völlig verloren gegangen. Manchmal entpuppt sie sich auch als Blender, als heuchlerisch, da sagt man Monate oder Jahre "Ich Liebe Dich" zueinander und merkt und bedenkt dabei gar nicht, dass das Gegenüber selbstredend auch eine eigene, ganz persönliche Definition und Empfindung zu diesem Wort, dieser Emotion hat und er oder sie, es vielleicht nicht ganz so ernst sehen wie man selbst.
Jeder Mensch macht Fehler, jedes Boot gerät mal in einen Sturm. Es kommt doch letzendlich darauf an, seine Fehler zu erkennen, sie zu bereuen und das eigene scheiß Boot zu reparieren und nicht auf den nächstbesten Kahn auf zu springen.
Wie dem auch sei, Liebe hat viele Gesichter und da Lucky anfängt nervös zu werden, zeige ich ihm jetzt meine Liebe und gehe mit ihm spazieren! 


Kommentare:

  1. Kommentier ich mich mal selber. Wow, durch die Mails auf diesen Text hin, empfinde ich wieder so etwas wie Freude und Glück. Naja ich warte auf Dich, Maike. Szeneputzer

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  2. ich will und kann einfach nicht mehr..es tut mir leid.

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  3. böhse onkelz - für immer .. passt ziemlich gut gerade

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  4. ein prima Gefühl ist, wenn man sich selber liebt....was ja fast immer negativ als selbstverliebt abgetan wird...

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  5. manmanmanmanmanman is das alles abgefuckt...by Szeneputzer

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