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| Nach Sprengstoffanschlag auf Polizei in Berlin |
Erinnert ihr euch noch an die Szenekracher längst vergangener Tage: "Slime - Bullschweine" oder der zeitlose Hit "Polizei, SA, SS" auch "Toxoplasma - Polizeistaat" und wie die Lieder gegen die Staatsgewalt alle hießen.
So heißt es z.B. in einem (indizierten) Lied:
"Mollis und Steine gegen Bullenschweine..."
"...nur ein totes ist en gutes Schwein!"
Auch ich habe in meiner Teenagerzeit gerne "revolutionären" Deutschpunk und andere linke "Widerstandsmusik" gehört, "Deutschland verrecke" und "Schlag die Polizei zu Brei" rumgeschrien mit meiner Hahnenpracht auf meinem Dickkopf.
In dieser Zeit war ich mir auch meiner für mich ganz persönlich legitimierten Mittel zur Durchsetzung meiner "politischen" Ziele (Damals dürfte das dann die totale Anarchie gewesen sein ;) und ich habe Gewalt zur Durchsetzung nicht abgelehnt. Gleichzeitig in meinem jugendlichen Unverständnis Werte wie Menschlichkeit und Würde ganz, ganz, groß geschrieben. So wie`s die Antifa heute macht:
...Über Pfefferspray aufregen und Brandsätze schmeißen... (Warmduscher)
2010 starben 8 Menschen durch Polizeikugeln, 23 wurden verletzt. 37 x schoßen sie gezielt, 59 Warnschüsse wurden 2010 abgegeben, der häufigste Grund zur Nutzung der Dienstwaffe war für die Beamten Notwehr. Im Jahresdurchschnitt ist durch die Polizei alle 10 Tage gezielt auf einen Menschen geschoßen worden.
Das sind im Vergleich zu den Vorjahren sehr sehr niedrige Werte.
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| Gewerkschaft der Polizei wirbt in Kampagne für Schutzparagraphen |
2010 sind 2900 politisch motivierte Angriffe auf Polizisten oder ihre Ausrüstung begangen worden. Darunter auch Angriffe direkt auf Polizeiwachen mit Brandsätzen und Pflastersteinen geschehen in Hamburg und Berlin durch (dumme, junge) Linksextreme Leute. Über die Häfte dieser 2900 Angriffe fand ebenfalls durch Linke statt.
Allein in Bayern gab es 2010 fast 13.000 Übergriffe auf Polizistinnen und Polizisten, die beleidigt, bespukt, gestoßen, geschlagen oder getreten wurden. Statistisch gesehen, sei damit jeder dritte Beamte zum Opfer geworden, berichtete Innenminister Joachim Herrmann (Bayern) im Mai diesen Jahres. 1638 Beamte wurden verletzt, 13 von ihnen schwer. Es habe sogar 11 versuchte Tötungsdelikte gegeben, so Herrmann.
Besonders gefährdet sind in der ganzen Republik, in Städten mehr als in
kleinen Gemeinden, Beamte im Streifendienst und dies vor allem an den
Wochenende. Statistisch gesehen üben Personen im Alter von 18 - 25
Jahren am häufigsten Gewalt gegen Staatsbeamte aus. Am wenigstens
gefährdet sind sie durch Kinder bis 14 Jahren und bei Erwachsenen ab 30
Jahre, wobei es auch hier Ausnahmen gibt.
In Nordrhein-Westfalen ein ähnliches beinahe identisches Bild: Am 05.12.11 also vor wenigen Tagen erst berichtete
report-K (Köln) über Gewalt gegen Polizisten in NRW:
"Im vergangenen Jahr wurden 13 nordrhein-westfälische Polizeibeamte so schwer verletzt, dass sie mehrere Tage oder Wochen dienstunfähig waren. Insgesamt wurden 1.734 Polizistinnen und Polizisten im Dienst durch Angriffe verletzt. "Die Polizistinnen und Polizisten auf der Straße erleben immer häufiger aggressives und respektloses Verhalten. Es gibt eine neue Qualität und Intensität der Gewalt", stellte der Innenminister fest. "Zu diesem Thema wird ab 15 Uhr heute eine Sendung ausgestrahlt, klick den Link
Nun (nach 10 Jahren stetig steigender Aggressivität gegen Polizeibeamte) möchte NRW eine Studie zur Kriminalität gegen die Polizei in Auftrag geben. 10 Jahre Anlaufzeit, meine Fresse (...).
Auch in Bremen das gleiche Bild, Bremen der Heimatort des berüchtigten
Miri-Inzucht-Clans , hier schreibt Radio Bremen am heutigen Tag, dem 15.Dezember.2011, hier ein kleiner Auszug des Artikels: "
In Bremen-Nord wurden unlängst zwei Zivilbeamte zusammengeschlagen, als
sie sich von einer Gruppe die Ausweise zeigen lassen wollten. Im
September kam es auf der Bremer Sielwall-Kreuzung im Steintor-Viertel am
Rande eines Festes zu Ausschreitungen, bei denen - wie Polizisten
anschließend berichteten - der "normale Bürger“ mitmischte. Die Beamten
wurden beleidigt, bespuckt und mit Flaschen und Steinen beworfen."
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| So sieht`s dann in der Pause aus |
Es gibt unzählig viele Beispiele die die steigende Gewaltbereitschaft Polizisten gegenüber dokumentieren. Die Gründe hierfür sind vielseitig gestreut und nicht allein durch eine Verschärfung der Gesetze wieder wett zu machen. Entwurzelung, Perspektivlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Respektlosigkeit, fehlende Vorbilder, fehlende Strukturen, fehlende Integration, fehlendes Werteverständniss, Ausnahmesituationen, ach die Liste lässt sich beliebig fortführen, bei den meisten fehlt so einiges ;)
Eine kürzlich veröffentlichte alle Jahre erscheinende Langzeitstudie traf es in seiner Beurteilung ganz gut und diese Formulierung ist überall spürbar:
"Wir leiden unter "verrohenden Bürgertum""
Ich bin der Meinung das Gewalt egal von wem gegen wen immer das Gegenteil provoziert von dem was eigentlich erreicht werden wollte. Das es manchmal schwer ist sich zusammen zu reißen weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung.
Mit jedem Schlag in eine Bullenfresse, wird eine Kamera mehr installiert, ein Knüppel mehr aus`m Sack geholt, wer will das schon?
Außerdem ist Gewalt sowieso mal doof!