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Samstag, 20. April 2013

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Dienstag, 20. Dezember 2011

Nordkorea - Wie weit ist der nächste (Welt)krieg noch entfernt

Diktator Kim Jong-li zu Lebzeiten
trauernde (parteinahe) Nordkoreaner - Sie weinen nicht um ihre Kinder
Seid Nordkoreas Diktator Kim Jong-il (69 Jahre), durch "plötzliche Erkrankung" (wohl Herzversagen) das Zeitliche gesegnet hat, geht es in dem Land hoch her. Geboren wurde Kim Jong-il 1942 in einem Militärlager in der Sowjetunion, wo die Truppen seines Vaters Zuflucht vor den Japanern gefunden hatten. Die offizielle Geschichtsschreibung Nordkoreas berichtet allerdings von einer Geburt nach messianischem Vorbild: Kim Jong-il`s Mutter soll demnach in einer schäbigen Holzhütte an Koreas heiligem Berg Paekdu niedergekommen sein. Schon 2009 erlitt der Diktator einen Schlaganfall (wobei andere Quellen auch von Bauchspeicheldrüsenkrebs und Diabetes berichten), die Propaganda der Staatsmedien verschleierten den kritischen Gesundheitszustand ihres "geliebten Führers" bis zuletzt vor dem nordkoreanischen Volk.
Die Bilder eines weinenden, trauernden Volkes sind ja um die Welt gegangen, angeblich soll diese Trauer echt gewesen sein. Die meisten Bilder sind ja auch aus der Hauptstadt Pjöngjang (3,2 Mil. Einwohner), in der bekanntlich nur parteinahe Personen leben (dürfen).

3 Kasten System in Nordkorea

Die Bevölkerung Nordkoreas wurde Ende fünziger Jahre in ein 3-Kasten System eingeteilt, jenes richtet sich nach der potentiellen "Feindschaft" gegenüber des Regimes. Die Gruppen des Systems sind in folgende 3-Kasten eingeteilt worden, in "freundlich gesinnte Kräfte", "neutrale Kräfte" und "feindlich gesinnte Kräfte". Zu den feindlich gesinnten Kräften, der untersten Klasse, zählen die Familienangehörigen von Nordkoreanern, die in den Süden übergelaufen sind, Unternehmer und Geistliche aus vorsozialistischer Zeit und ihre Familien, ehemalige Angestellte der japanischen Kolonialbehörden und ihre Familien, (ehemalige) Häftlinge und ihre Familien, sowie Parteimitglieder, die gegen die Herrschaft Kim Il-sungs aufgetreten waren und deren Familien. Zur bevorzugten Klasse der „freundlich gesinnten Kräfte“ gehören Parteikader und ihre Familien, sowie Familien von Gefallenen des Kampfes gegen die Japaner und des Koreakrieges.
Angehörigen der untersten Klasse ist es seit Ende der 1950er Jahre verboten, sich in größeren Städten und in der Nähe der Staatsgrenze und der Küsten aufzuhalten. Auch erhalten diese weniger oder gar keine Lebensmittelkarten des Regimes.
 
Im Mai 2011 berichtete Amnesty International von katastrophalen Zuständen

Alltägliches Nordkorea - und wer weint um sie?
So sollen der Menschenrechtsorganisation zufolge etwa 200.000 Menschen unter „schrecklichen Bedingungen“ in „unmenschlichen“ Straflagern für politische Gefangene gefangen gehalten werden und rief Kim Jong-il auf, die Lager sofort zu schließen. Die Bedingungen in den nordkoreanischen Lagern seien die schlimmsten, die die Organisation in den vergangenen 50 Jahren dokumentiert habe. So soll es z.B. Einzelhaftzellen geben, in denen der Gefangene sich weder hinsetzen noch aufrichten kann. Viele würden diese "Kästen" verkrüppelt oder tot verlassen. Auch berichten Flüchtlinge und Überläufer, dass die inhaftierten Zwangsarbeiter weder reden noch lachen dürfen. Nordkorea bestreitet die Existenz der Lager.


Amnesty International berichtet nun von "politischen Säuberungen" nach dem Tod des Millitärdiktators: Mehrere 100 Beamte des Repressionsapparates sollen öffentlich oder geheim hingerichtet oder in die menschenunwürdigen Straflager (wie das in Yodok) des Landes gebracht worden sein. Der Nachfolger des Dikators Kim Jong-il, sein jüngster Sohn Kim Jong-un (nichteinmal 30 Jahre) soll diese Exekutionen und Hinrichtungen aus Angst um seine politische Macht veranlasst haben, die Beamten hätten ihm gefährlich werden können.
Nordkorea, eines der ärmsten Länder der Welt immer noch im kalten Krieg verharrend und weitestgehend abgeschottet von der Weltwirtschaft, durch zahlreiche Embargos, vor allem durch den Westen in Allianz mit dem immer noch gebeuteltem und jetzt (zurecht) verängstigtem Japan und... natürlich Südkorea.
Die noch verbliebenen "Verbündeten" oder besser: "noch nicht total Feinde" wie vorneweg China und ferner auch noch Russland halten sich, wohl aus wirtschaftlicher Motivation heraus, zurück mit der Unterstützung des kleinen Landes.
Das Land, in dem es keine Opposition gibt, dafür aber Sippenhaftung, teilweise werden Familienangehörige bis in die 3. Generation hinein für ein "Vergehen" irgendeines Angehörigen mitbestraft und das heißt in Nordkorea - Straflager - Hunger - Zwangsarbeit.

Eine der größten Armeen der Welt

Nordkore nutzt Traktoren auf seltsame Weise
Technisch hängt das Land den führenden Nationen um Jahre hinterher das versucht Nordkorea durch Truppenstärke auszugleichen. In Nordkorea leben ca. 24 Millionen Menschen. Ungefähr 1,1 Millionen sind Soldaten, desweiteren verfügt die koreanische Volksarmee über 5 Millionen Reservisten. Kein Land der Welt hat gemessen an der Bevölkerungszahl auch nur annährend soviele Soldaten. Das modernste Flugzeug der nordkoreanischen ist die MiG-29, die Ende der siebziger in der sowjet-union entwickelt wurde.
hoch das Bein
Nordkorea macht jedoch trotz der technischen Unterlegenheit immer wieder von sich Reden, versenkte erst im Jahre 2010 eine japanische Fregatte bei deren Untergang 48 Seeleute starben. Auch Raketentests, riesige Aufmärsche und Drohgebärden, vor allem in Richtung Südkorea und Japan sind an der Tagesordnung des von millitärischen Hardlinern regierten totalitären Staates. Achja, nicht zu vergessen das nordkoreanische Atomwaffenprogramm, das können sie nämlich. Apocalypsebomben bauen.
Die ballistischen Raketen (mehrere 1000km Reichweite) haben das größte politische Gewicht in Nordkoreas Arsenal, nur übertroffen von den Atomwaffen des Landes. Erst im Mai 2009 teste Nordkorea eine Bombe mit 10 - 20 kilotonnen Sprengkraft (laut russischen Angaben) jenes entspräche ungefähr der Sprengkraft der Hiroshima Bombe. Nun hat die Regierung Pjönjans (wer auch immer das nun genau sein mag) am gestrigen Tag erneut einen Raketentest mit einer Kurzstreckenrakete durchgeführt. Angeblich nur Routine und kein bestehender Zusammenhang zu Kim Jong-il`s Tod.

Das Staatsbegräbniss des Diktators wird am 28.Dezember.2011 stattfinden. Das Staatsfernsehen zeige am Dienstag Standbilder, wie der Leichnam des am Samstag verstorbenen Diktators in einem von roten und weißen Blumen umgebenen Glassarg im Kumsusan-Mausoleum in Pjöngjang aufgebahrt lag. Dort ruht auch der Leichnam des Vaters des Toten, des 1994 verstorbenen „Ewigen Präsidenten“ Kim Il-sung.


EDIT: Der Stern berichtet: Nordkorea steigt aus Gesprächen aus!

"Aus Proteste gegen die Verurteilung des nordkoreanischen Raketenstarts durch den UN-Sicherheitsrat will Nordkorea die Sechs-Nationen-Gespräche über sein Atomprogramm beenden. Dies teilte das Außenministerium in Pjöngjang in einer Erklärung mit, die am Dienstag von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA verbreitet wurde. Die Gespräche seien nun nicht mehr nötig, Nordkorea werde "nie wieder" daran teilnehmen. Pjöngjang kündigte gleichzeitig eine Stärkung seiner atomaren Abschreckung an. Nordkorea plane daher die Wiederinbetriebnahme seines Leichtwasser-Reaktors, mit dem waffenfähiges Plutonium hergestellt werden könne."



Montag, 28. November 2011

Halbzeit - der "letzte" Castor erreicht Dannenberg

Das Wendland in Niedersachsen ist in Aufruhr, mal wieder. Der Castor rollt, kommend aus Frankreich, dem uns freundlich gesonnenen EU-Land unter Präsident Sarkozy welches nach wie vor an seiner Atompolitik festhält. Fast 80 Prozent des Stroms in Frankreich werden in 58 Kernkraftwerken erzeugt, eine Anlage ist derzeit in Bau.
In dem möglichen Endlager Gorleben lagern zur Zeit 97 Castor- sowie 5 weitere Atommüllbehälter.
Schon Tradition ist der Widerstand der Atomkraftgegner im Wendland geworden. Dieses Jahr gehen die Anti-Atom-Aktivisten aus einzelnen Gruppen heraus sehr aggressiv in das Gerangel mit der Polizei um erfolgreiche Gleisblockaden oder ähnlichen den Transport störenden Aktionen wie das "Gleise schottern", daran festketten oder sich ein zu betonieren, wie es momentan 2 Greenpeace Aktivisten in einem Bulli auf einer möglichen Route der Castor beladenen Tieflader aus Dannenberg (Verladebahnhof) getan haben.
Schon am Mittwoch ging es in Frankreich richtig zur Sache und die französischen Bullen gehen nicht gerade zimperlich mit den Demonstranten um.




Auch in Deutschland kommt es seid Mittwoch Abend immer wieder zu zusammen stößen mit der Polizei. Am Freitag steckten irgendwelche Typen (ohne Sinn und Verstand) zwei Wannen in Brand

Freitags 13 Uhr im Wendland
Besonders gut ist sie organisiert, die Anti-AKW-Fraktion, so ist dem taz-live.ticker zum "zivilen Ungehorsam" folgendes zu entnehmen:

"11.05 Uhr: Im Wendland schließen Geschäfte 
Dannenberg. Geschäfte im Wendland schließen in den nächsten Tagen, um den Protest gegen den Castor-Transport zu unterstützen. Auch der Friseurladen "Haarmonie" in Dannenberg öffnet am Samstag, Montag und Dienstag nicht – "aus gegebenem Anlass", wie es in einer mit "X" umrahmten Zeitungsanzeige heißt. In dringenden Fällen wird aber ein Notdienst angeboten"


Scheiße, der Frisör hat zu :( Viel verdienen würde der bei der Klientel eh` nicht und für die Bullen deren Helm nicht mehr über die wallende Haarpracht passt gibt`s ja den Notdienst.
Die taz hat`s echt drauf mit ihren Revolutions-Aktions-Widerstands Tickern, vor allem beschönigt sie sämtliche Aktionen der Aktivisten, wie hier zum Beispiel:

"0.33 Uhr: "Hör auf mit dem Scheiß"
Metzingen. Während die Polizei sich über die Bundesstraße schrittweise zurückzieht, fliegen von den Hügeln über der Straße immer wieder Steine. Ein Vermummter schießt mit einer Steinschleuder. "Hör auf mit dem Scheiß", herrscht ihn ein anderer an."

Klar ey und der taz Reporter steht mit ner Thermoskanne voll Hagebuttentee und ner Bommelmütze auf daneben und sagt "So is richtig, Jungs"Ja, ja Hauptsache Stress schieben. Kultur und Gedenken war gestern, heute heißt das schottern!

und dann noch das hier:

"14.46 Uhr: Vertreter aus Japan
Dannenberg. Während auf der Bühne gerade ein Vertreter aus der Region von Fukushima zu den Demo-Teilnehmern spricht, verlassen viele Leute die Kundgebung schon wieder, um sich auf den Weg zu den Gleisen zu machen, wo jetzt die Blockaden beginnen sollen. An den Ausfallstraßen stehen Menschen, die Richtung Hitzacker trampen wollen oder sich zu Fuß auf den Weg dorthin gemacht haben."

Ja, ja, Hauptsache Stress schieben. Kultur und Gedenken war gestern, heute heißt das schottern!

Freitag, 21. Oktober 2011

Freiheit für Hunde und alle anderen Tiere

Na, kennt ihr det auch?

"Leinen sie den Hund sofort an"

oder

"Ich zeig sie an, ich weiß wo sie wohnen"

oder

"Dein scheiß Köter pisst immer gegen meinen Busch"

oder

"mein Kind hat Angst vor Hunden, nehmen sie ihn weg"

oder, oder, oder

Es gibt in dieser Stadt einige Möglichkeiten um seinen treuen Freund naturnahe und leinenlos auszuführen. Die Brutzeit der Vögel von April bis mitte Juli mal ausgenommen, da herrscht grundsätzlich Leinenpflicht. Zu meiner großen Freude bin ich stolzer Besitzer eines 4-Jährigen Dalmatiner Rüden. Dalmatiner sind Lauf- und Begleithunde mit sehr menschenfreundlichen Charakterzügen, die sie, zugegeben, manchmal etwas stürmisch zum Ausdruck bringen. Ein Laufhund benötigt logischerweise viel Auslauf. Ein Dalmatiner sollte mindestens 2 Stunden am Tag frei laufen können und das ermögliche ich meinem "Lucky" auch. "Lucky" freut sich über alles und jeden und geht schwanzwedelnd auf jeden Menschen zu und möchte gestreichelt werden. Die Menschen reagieren die Menschen grob gesehen auf 3 Arten auf diesen tierischen Annährungsversuch:

1. Sie freuen sich und streicheln und betüdeln "Lucky"

2. Sie ignorieren ihn und gehen einfach weiter

3. Sie beschimpfen ihn oder mich, teilweise auf eine echt üble Art

Alle Möglichkeiten kommen bei jedem längeren Spaziergang vor. Zum Beispiel wenn "Lucky" mit einem anderen Hund auf einer Wiese spielt, die an einen Radweg grenzt und die Hunde eben diesen Radweg in ihrer Unwissenheit kurz vereinnahmen und die kommenden Radfahrer absteigen müssen. Da geht das Gemecker und Gezeter schon los, wie kann man auch nur seine Hunde auf ner` Wiese spielen lassen. Unverschämtheit.
Diese Menschen scheinen davon auszugehen, sie hätten die Welt und jeden Quadratzentimeter großen Flecken für sich gepachtet.
Haben se aber nicht!
Überall liegen Glasscherben und Müll herum, daran fahren diese Menschen so vorbei und nehmen es als gegeben hin. Doch wehe ein Hund pinkelt oder scheißt bestenfalls in oder an ihre Hecke. Das ist für manch` Erdenbürger schon eine Katastrophe mittleren Ausmaßes.
Die Zeit, die ich mit meinem Hund draussen verbringe ist sehr wichtig für uns beide. Er ist viel zu lebendig und fröhlich gesinnt, als dass ich es mit meinem Gewissen vereinbaren könnte, ihn ständig an der Leine zu führen. Der Mensch stellt den Tieren in seiner grenzenlosen Gier nur noch wenig (verpesteten) Lebensraum zu Verfügung und selbst auf diesen kleinen Wiesen und Pfaden gibt es immer wieder Theater mit anderen Menschen.
Man stelle sich einmal eine Welt ohne freilaufende Tiere, alle selbst Insekten und Würmer - eingesperrt, eingezäunt, angekettet. Also mir läuft bei dieser Vorstellung ein kalter Schauer über den Rücken. Da riskier lieber ich weiterhin endlose Diskussionen und habe dafür einen glücklichen Hund. Da können die Leute sich noch so aufregen.

"Können sie die nicht anleinen"

ist dann so der Standard Spruch,

"Nein kann ich nich! Verdammte Kacke"

Rücksichtnahme Fehlanzeige, als wenn die Tiere keine Rechte hätten. Alles ist zubetoniert und mit Zäunen und Mauern verbarikadiert und die wenigen Meter Grünfläche die den Hunden noch zu Verfügung stehen, werden ihnen von engstirnigen, miesepetrigen Leuten noch streitig gemacht. Genau diese Leute stopfen sich dann Abends noch billiges Fleisch aus der Massentierhaltung in ihren Schlund und beschweren sich mit vollem Mund bei ihrer Familie über die frechen, dummen Hundehalter aus dem Park.
Es passiert häufiger auch, das Kinder weinen, wenn "Lucky" ihnen entgegen läuft. Die Eltern regen sich dann ziemlich auf. Sicher ein streitbarer Punkt, indem ich die Meinung vertrete:

"Fragen sie sich mal, weshalb ihr Kind Angst hat"

In vielen Fällen ist es einfach das bisherige Auslassen der Eltern ihre Kinder mit Tieren in Kontakt zu bringen. Dies ist sehr wichtig für das spätere Sozialverhalten und die Entwicklung von Respekt den Tieren gegenüber.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Die Müllflut der Seehafenstadt

Ein Kommentar

Ich seh den Wald vor lauter Müll nicht mehr (...).
Das der Wohlstand eines fortgeschrittenen Industrie- und Dienstleistungslandes wie dem Unseren auch seine Schattenseiten hat, ist eine Tatsache, die von vielen Menschen gerne ignoriert wird.
Die von uns gelebte und geliebte (...) Konsum- und Wegwerfgesellschaft nimmt die Ergebnisse ihres rücksichtslosen Verhaltens nur am Rande wahr und das, obwohl diese negativen Resultate jeden Tag spürbar und sogar zu sehen sind.
Sie sehen die Ergebnisse in den überfüllten Tonnen bekannter Fast-Food Ketten, an Altkleider- und Glascontainern, in den Gassen und Hinterhöfen unserer Stadt, ja selbst auf den Bürgersteigen und - in Emdens schöner Natur.
Der Blick hinter die Kullissen verrät dem, der hinschaut oder dem, der versehentlich hineintritt, die Wahrheit über die Folgen dieses egomanen Verhaltens der Menschen ohne Rücksicht auf die daraus folgenden Konsequenzen für alle Lebewesen.
Auch manch` ein Hundebesitzer schüttelt verständnisslos den Kopf, wenn sein treuer Vierbeiner den zehnten Bio-, Rest-, Plastik-, Metall-, Sondermüllsack auf kurzer Wegstrecke entdeckt und sich in seiner tierischen Unwissenheit noch an den Gerüchen des Unrates zu erfreuen vermag oder der Hund zum dritten Mal in einer Woche in eine der zahlreichen, überall herumliegenden Glasscherben getreten ist und nun wieder einmal an seiner Pfote blutet.
Sie finden z.B. an der Kanalstrecke vom Gymnasium am Treckfahrtstief bis zur Autobahnbrücke in Barenburg schon einige Kuriositäten. Sie können dort von den unzähligen, mit undefinierbaren Müll gefüllten Säcken einmal abgesehen unter anderem Computer-Boxen in Bäumen hängen sehen, zertrümmerte Fernsehapparate und Autobatterien, die einfach wochenlang draussen herumstehen, Kleidung, das ein oder andere fahr(un)tüchtige Fahrrad, ein Einkaufswagen, Babywindeln, Bündelweise nicht verteilte Zeitungen und so weiter und so fort.
Um ein paar Euro Müllgebühr zu sparen, wird die Umwelt einfach verschandelt, verdreckt und in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit gedemütigt und die Müllsünder, die extra und vorsätzlich mit ihrem Unrat bepackt, die Reise, meist im Schutze und der Anonymität der Dunkelheit in durch naturgeprägte Gegenden dieser schönen Stadt antreten, mit der asozialen Zielsetzung, diesen Unrat dort illegal zu deponieren, bedenken wohl nicht, dass die Kosten der Entsorgung letztendlich auf alle Bürger abgewelzt werden müssen und natürlich auch abgewelzt werden.
Sie bedenken auch nicht, dass der möglicherweise unentdeckte Müll, je nach Art und Umfang, unabsehbare Folgen für die Natur haben kann.
Aus den Augen aus dem Sinn, schnell hinter den nächsten Busch geschmissen und auch noch mit reinem Gewissen wird die Heimfahrt angetreten.
Als wäre nichts gewesen.
Die großen, durch Menschen herbeigeführte Umweltkatastrophen der Welt, wie Öltankerunglücke oder die Entstehung von riesigen, völlig ungesicherte Mülldeponien in armen Ländern, die Verunreinigungen von Gewässern, sind auch hier in Emden, in wesentlich kleinerem Umfang zu finden.
Dieser Kommentar wird in den Köpfen der Menschen nichts verändern und dient nur dazu mein eigenes Gewissen zu beruhigen, denn wir alle verfolgen Ziele, die unserer eigenen Zufriedenheit dienen.
Die Wege, eine großtmögliche Zufriedenheit zu erreichen, können auf vielfältige Arten beschritten werden, doch kann ich mir kaum vorstellen, dass es Leute gibt, die zufrieden(er) mit sich sind, wenn sie ihren scheiß Müll in sämtliche Büsche der ganzen Stadt verstreuen und das Stadtbild ruinieren.
Diese Gedankengänge müssten doch auch diese Leute haben oder etwa nicht? Was beschäftigt einen Menschen in dem Moment, in dem er seinen Müllsack in der Natur verschart?
Ich setze wohl zuviel Weitsicht von meiner vermüllten Umwelt voraus.

Dienstag, 26. April 2011

Lucky der umweltschützende Dalmatiner Seehund

Endlich - Lucky - the crazy dog kann jetzt berühmt werden...Das Video




Lucky, seines Zeichens Dalmatinerrüde, am 02.05.2007 geboren, ist seid dem 13.April.2010 also gut seid einem Jahr mein bester Freund und Zeitgenosse. Er ist der coolste Dalmatiner den es auf der ganzen Welt gibt und dank ihm ist die Natur hier schon ein Stück natürlicher geworden, denn eine von Luckys Lieblingsbeschäftigungen ist es, wilde Müllkippen aufzupüren, siehe dazu auch hier und und hier, ich melde diese dann der Stadt und wenig später sind sie verschwunden (tauchen aber auf wundersame Weise immer wieder auf), die Aufnahmen sind bis auf den Hundetanz am Ende, alle von einem einzigen Ort (500m Radius), von einem Tag (...)
Umweltverschmutzer FUCK OFF!!!

Freitag, 22. April 2011

Offener Brief an die Bevölkerung

Das so manch ein Bürger auf die ihn umgebende Umwelt scheißt, ist mir schon lange klar, habe ich doch desöfteren die Stadt schon über wilde Müllkippen und unhaltbare hygienische Zustände vor einigen Blocks in hiesigen Gefilden aufmerksam gemacht. Die Müllkippen verschwanden immer recht schnell, muss ich zugeben, doch genauso schnell tauchen sie wieder auf. Säcke voller undefinierbarer Sauce aus Plastik, Gammelfleisch, Kaffeesatz, Kippen und der ein oder anderen Autobatterie, Fahrräder (die hier gerne mal "ausgeliehen" werden), Kühlschränke, die Liste lässt sich beliebig erweitern. Nun habe ich das große Glück einen fast 4 jährigen Dalmatinerrüden zu besitzen, mit dem passenden, wenn auch nicht sehr kreativen Namen, "Lucky", oder auch "Kacki" wie ihn jüngst ein Kleinkind nannte. Er ist wild aber lieb, er läuft gern weit voraus ist aber die treueste Hundeseele weit und breit und er ist ein bißchen doof, denn er frisst die ganze Scheiße, die die hiesigen "GreenpeaceantiAktivisten" überall hinschmeißen (natürlich nicht die Kühlschränke) zudem scheint es Volkssport geworden zu sein, Glasflaschen auf Gehwegen zu zerschmeißen, "Hey, Alter, nicht alle Lebewesen haben Schuhe an", beinahe täglich muss ich meinem Hund irgendwas glasartiges aus den Pranken pulen, während er sich wahrscheinlich fragt, was denn nun die Schmerzen verursacht. Auch habe ich das große Glück, trotz meines Plattenbauambientes einen Kanal (Ostfriesland sei dank) mitsamt Gehweg hinterm Block zu haben, dort kann man schön laufen und wenn man genau hinsieht kann man hinter dem einen oder anderen Busch eine Tüte Müll entdecken. Ich möchte mir und meinem Hund das Recht aber nicht nehmen lassen auch mal in die Andere Richtung zu gehen, Brötchen holen zum Beispiel, die gibt es am Kanal nämlich nicht.
Also liebe Suff- und Dummköppe, bringt euren Pfand zurück in den scheiß Supermarkt und spendet das nun erhaltene Geld irgendeiner (nicht korrupten) Umweltorganisation, statt sie meinem geliebtem Hund vor die Pfoten zu gallern. Pisser

Samstag, 16. April 2011

Donnerstag, 17. März 2011

TEPCO braucht Freiwillige in Fukushima 1 - Merkel und Westerwelle auf ins Katastrophengebiet, sucht euch eins aus! Ein zynisches Kommentar

In Japan spitzt die Lage sich weiter zu. China verlangt mehr Aufklärung über die tatsächliche Situation bis dahin will die chinesische Regierung keine weiteren Atomkraftwerke genehmigen. Wie entgegenkommend.
Während im Bundestag mit verbal radioaktivem Müll herumgeschleudert wird, machen Mr. Cäsium und Ms. Jod sich auf den Weg von Fukushima 1 in die Welt heraus.
Während Merkel, Westerwelle und Gabriel - Künast, Gysi und wie sie alle heißen nichts besseres zu tun haben, als über die Zukunft ihrer sogenannten "Brückenenergie" und die Sicherheit ihrer monströsen unbändigen Stahl-Beton Klötze zu diskutieren, statt über die Hilfe Japans in Form von Geld und Händen zu sprechen. Nein, sie wagen es noch, sich angesichts dieser Situation zu profilieren und sich mit Kindergarten Argumenten zu bombadieren. Während Mr. Cäsium und Ms. Jod mit ihrem mittlerweile geborenen Sproß Plutonium junior durch die (gott sei dank???) (noch) japanische Gegen fliegen und Einen nach dem Anderen mit ihrer Gegenwart verseuchen.
Von Kindesbeinen an wird einem indoktriniert "Für Deine Entscheidungen musst Du die Konsequenzen tragen". In der Realität und auf Staatsebene sieht das meist ganz anders aus. Wegen vergleichbarer Lapalien müssen hochrangige Politiker zurück treten (Guttenberg), wenn eine Kanzlerin lügt "Die Atomkraft ist sicher" und uns verarscht "3 Monate aussetzen" müsste doch auch sie die Konsequenzen tragen und zurück treten. Oder spielen wir "Mensch ärger Dich" wo man Tage und Monate (Entscheidungen) aussetzen kann um Wahlen zu bestehen und danach so weiter macht wie bisher, wenn es neue Kriege, neue Katastrophen gibt und gab und Japan, sofern es noch da sein sollte, längst aus der Tagespresse verschwunden ist.
Es ist traurig wie Menschen Vorgänge instrumentalisieren, Merkel sollte das Parteiensystem für 3 Monate aussetzen und eine Deutschland AG "Wir bauen Windräder" oder so einsetzen, das wäre mal ein wirkungsvolles Moratorium. Doch nein, das globale Rädchen, dreht sich viel schneller und effizienter als das kleine Windmühlenrädchen. Wir könnnen keine Pause machen wir müssen produzieren, produzieren, produzieren, es muss weiter gehen, immer weiter gehen, aber wohin. Weiß das eigentlich irgendjemand? Wo ist nur die Menschlichkeit zwischen all den Bildern, Videos und Leichen geblieben. Die kleine oben erwähnte radioaktive Familie hat es da besser, durch Lecks in Reaktoren breitet sie sich in völliger politischer Einheit rasend schnell aus, ohne menschenunwürdige Debatten und hetzerischer Presse. Nicht die Jagd nach Überlebenden steht für den betroffenen Westen im Vordergrund, die Jagd nach den besten Bildern und der betroffensten verlogensten scheiß Fresse steht im Vordergrund, weshalb setzt unsere Politikerriege sich nicht in ein Flugzeug und fliegt nach Japan um selber (neongelben) Schlamm zu schippen? Macht ihr euch nur weiter in alter Karnevalsmanier im sicheren Bundestag gegenseitig nieder. Bis Plutuniom junior auch an eure Türe klopft. Fuck off

Dienstag, 15. März 2011

Japan, Experten sagen, das wars! Kernschmelze - Der Super-GAU

Jetzt ist es amtlich, direkte Strahlung tritt aus, selbst im benachbarten, aber dennoch 800km entfernten Russland beginnen die Wert sich zu erhöhen. Die Geschichte des AKWs Fukushima und der Betreiberfirma TEPCO ist so spektakulär wie die letzten verzweifelten Rettungsversuche der Regierung und TEPCO. TEPCO schon mehrfach in Betrugs- und Vertuschungsaffären verwickelt betreibt ein AKW an der Küste eines erdbebengebeutelten Landes. Japan, durch die Strebsamkeit seiner Bewohner zur 3. größten Volkswirtschaft der Welt emporgestiegen ist zerstört. Das Erdbeben der Stärke 9,0 und der Tsunami mit 10m Wellen haben ganze Küstenlandstriche in Schutt und Schlamm gelegt. Zehntausende werden noch vermisst, während die offiziellen Opferangaben sich vorsichtig auf ca. 2800 belegbare Tote beschränkt.
Die Versuche die Brennstäbe mit einem Meerwasser/Borsäuregemisch zu kühlen, sind laut Expertenangaben letzte verzweifelte Versuche die Kernschmelze zu verhindern, um die Rettung des Standortes Fukushima geht es schon lange nicht mehr. Die Maßnahme "Dampf abzulassen" und somit den Druck in den Reaktoren, der zu einer Explosion führen kann, zu mindern ist in der französischen Atomsicherheit die allerletzte Maßnahme, denn damit geht auch einher, dass die Kühlung abnimmt, die Folgen einer solchen Druckreduzierung sind unabsehbar, desweiteren ist auch der Dampf schon, wenn gleich auch in sehr niedriger Dosis, radioaktiv behaftet. Die meisten Arbeiter sind mittlerweile abgezogen und so wird es für die wenig Verbliebenen natürlich nicht leichter die Kühlung aller 6 (!!!) in Fukushima befindlichen Reaktoren aufrecht zu erhalten.
Auch darf keiner vergessen, dass alle Informationen über Messwerte, Ausmaß der Zerstörung der Reaktoren und über die Kühlfunktionen von TEPCO und ggbf. der japanischen Regierung stammen, den Wahrheitsgehalt kann keiner direkt überprüfen.
Die Meldung, dass die USA "Löschmittel" an Japan gesand haben, ist ebenfalls eher als negativ anzusehen, da es sich bei diesen Löschmitteln vermutlich um Borsalze handelt, die bei weiteren Explosionen oder nuklearen Verpuffungen, aus einem Flugzeug oder Helikopter abgeworfen werden können und die radioaktiven Teilchen an einer weiteren Kettenreaktion hindern.
Ziemlich übles Szenario finde ich. Japan wird zurück in die Steinzeit katalpultiert, einziger Unterschied wird sein, die Steine werden neon-gelb leuchten.



Japan, Super-GAU in vollem Gange, erneute Explosion in Fukushima,direkte Strahlung, Reaktorhülle ist gebrochen!

In Fukushima 1 hat es heute Nacht gegen 0:00 Uhr (MEZ)  erneut eine Explosion gegeben, das war die dritte Explosion an bislang 3 Reaktorblöcken. Nun ist neben Block 1 und 3 auch Block 2 betroffen, diesmal ist auch die Reaktorhülle beschädigt worden, sodass massiv erhöhte Strahlung austritt. Auch der Wind hat gedreht und könnte oder nein, er weht die Radiaktivität bereits nach Tokio, dort sind schon erhöhte Werte gemessen worden, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo bekannt gab, die Strahlenbelastung am Atomkraftwerk Fukushima steigt nach Angaben des Betreibers TEPCO nach der erneuten Explosion auf 8217 Mikrosievert pro Stunde.
Ein Sprecher des AKW-Betreibers Tepco teilte nach Berichten des Rundfunksenders NHK mit, das Unternehmen habe die Regierung von der neuen Lage unterrichtet. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer Kernschmelze komme.
Außerdem scheinen sich Meldungen zu bestätigen, dass bei der Explosion im Reaktorblock 2 nicht nur die äußere Schutzhülle, sondern auch der Reaktorbehälter beschädigt worden ist. Das berichtet ebenfalls die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.Auch im eigentlich "abgeschalteten" Reaktorblock 4 von Fukushima 1 (insg. gibt es dort 6 Reaktorblöcke) ist ein Feuer ausgebrochen gewesen und die Kühlung habe zeitweise versagt, auch dieses Feuer brach durch freigesetzten explosiven in Verbindung mit Sauertsoff brennbaren Wasserstoff statt. Den Menschen ist in einem weiteren Umkreis von 30km geraten worden Zuhause zu bleiben und die Fenster geschloßen zu halten. Gestern sind bereits "vorsichtshalber" 230.000 Dosen Jod verteilt, aber nicht gebraucht worden, so Regierungskreise.
Die radioaktive Strahlung ist auch in der Nähe der japanischen Hauptstadt Tokio angestiegen. Die Werte seien aber kein Risiko für die Gesundheit, teilte das Wissenschaftsministerium am Dienstag nach Berichten der Nachrichtenagentur Kyodo mit. In Tokio wurden geringe Mengen radioaktiver Substanzen gemessen, darunter Cäsium und Jod, wie die Verwaltung der Metropolregion erklärte. 
In der Präfektur Ibaraki nahe der Region um Fukushima sei die Strahlung 100 Mal höher als normalerweise, teilten die Behörden dort mit. In der Präfektur Kanagawa südlich von Tokio stieg die Belastung auf das zehnfache des Normalwertes.
Das deutsche THW hat in der Zwischenzeit seinen Bergungseinsatz wieder beendet "es gäbe keine Chance hier noch Überlebende zu bergen", so die offizielle Stellungnahme, 30 Mitarbeiter befinden sich bereits auf dem Rückweg, 5 verbleiben in Japan um in der deutschen Botschaft Koordinationsarbeiten zu leisten. Angesichts einer drohenden nuklearen Katastrophe hat die Börse in Tokio am Dienstag massive Kurseinbrüche erlebt. Das Minus des Nikkei-Index für 225 führende Werte lag nach Handelsmitte bereits im zweistelligen Bereich. Mit Stand um kurz vor 13.00 Uhr hatte der asiatische Leitindex schon mehr als 1250 Zähler verloren und notierte bei 8369 Punkten. Das entsprach etwa minus 13 Prozent. Mittlerweile sogar 14 Prozent. In Tokio tätigen die verängstigen Menschen Hamsterkäufe, Batterien, Brot, Taschenlampen sind aus den Regalen verschwunden, Japan die 3. größte Volkswirtschaft der Welt, liegt am Boden, in Wladiwastock 800km (!!!!) nordwestlich von Fukushima sind erhöhte Werte gemessen worden. TEPCO zieht alle Mitarbeiter bis auf 50 aus dem Gebiet ebenfalls, Reaktoren 4,5 und 6 (heruntergefahren) haben ebenfalls Probleme mit der Kühlung. Japan hat indes die IAEA (Atom Aufsichtsbehörde) über den direkten Austritt von Strahlen informiert. In weiteren Präfekturen in der Umgebung Fukushimas beginnen nun Evakuierungs- und Schutzmaßnahmen.

Die offizielle Zahl der Toten nach dem Erdbeben liegt bei 2.475, meldet Kyodo in Berufung auf die Japanische Nationalpolizei. 3.611 Menschen sind als vermisst gemeldet. Die Zahlen dürften sehr viel höher sein, in den zerstörten Küstengebieten sind noch viele Leichen unidentifiziert. 

Spenden

Montag, 14. März 2011

Japan, Entwarnung durch die WHO, USA soll helfen Reaktoren zu kühlen - Ein Überblick

Besorgnisserregende Bilder verschiedener Präfekturen seht ihr hier (New York Times) und eine gute Karte zum Überblick findet ihr hier

Die Meldungen der Ticker gehen ein wenig auseinander, fast jede relevante Tageszeitung in dieser Republik "tickert" um die Wette, wer hat zuerst welche Informationen, wer schreibt Stuss, wer lügt wer unter- und wer übertreibt. Die Flut an Informationen ist überwältigend, durch Erdbeben (9,0 auf der Skala), Tsunami, Atomunfällen, Wasserstoffexplosionen an Reaktorblöcken, weitere Beben, Vulkanausbrüchen und Finanzmarktkrisen gibt es eine Menge zu berichten. Wichtig hierbei ist, zu helfen, sei es durch Aufklärung oder erforderlichen Hilfsleistungen oder finanzielle Spenden.

Fukushima 1: (Karte) Nach dem Beben haben die Reaktoren automatisch runtergefahren, Die Wärmeproduktion in den Brennstäben kommt damit aber nicht vollständig zum Erliegen und die Kettenreaktion in den Brennstäben muss weiterhin gekühlt werden, da die Brennstäbe sonst schmelzen würden und im schlimmsten Wahl das Gehäuse auch schmelzen oder durch Wasserstoff gar explodieren würde.
In Fukushima 1 (Fukushima Daiichi) trifft diese Gefahr mittlerweile auf 3 Blöcke zu. An Block 1 und 3 gab es bereits Wasserstoffexplosionen die die Außengehäuse schwer beschädigt haben. Sie werden mit Meerwasser, dem Borsäure beigemischt ist versucht zu kühlen, denn die Kühlsysteme, die z.B von Dieselmotoren oder in letzter Instanz von Batterien angetrieben werden, sind durch die Nachwirkungen des Bebens ausgefallen. Somit müssen die Brennstäbe quasi manuell mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gekühlt.
Brennstäbe in Reaktor 2 sind ohne Kühlung, Nachrichtenportale berichten gegen 16:30 Uhr (MEZ), dass die Brennstäbe im zweiten Reaktor ohne Kühlung wären. In Japan ist es 00:30 Uhr und viele 1000 Leichen werden eine weitere Nacht im Schlick liegen bleiben.

Block 1: Hier gibt die Regierung zu, dass sich möglicherweise eine Kernschmelze vollzogen habe, Anlass sind die erhöhten radioaktiven Werte um den Block herum. Aufgrund der Vorfälle in diesem Block wurde dieser Zustand auf der INES-Skala in Stufe 4 eingeordnet, in diesem Block fand auch eine Wasserstoffexplosion statt

Block 2:  TEPCO meldet, dass in Block 2 die Kühlung am 14.3.2011 um 13:25 Uhr (Ortszeit) ausgefallen ist. Ein paar Stunden später wurde mit der Einspeisung von Meerwasser zur Kühlung der Brennstäbe begonnen, zwischendurch berichteten Nachrichtenportale, die Brennstäbe hätten vollständig frei gelegen. Japanische Behörden und die Betreiberfirma TEPCO haben inzwischen aber gemeldet, die Brennstäbe befänden sich wieder etwa zur Hälfte unter Wasser bedeckt, hier ist nach nach Absprache mit der Regierung ein Loch in die Außenhülle integriert worden um den Wasserdampf abzulassen und einer weiteren Explosion vorzubeugen.
Bei Fernsehaufnahmen ist eine weiße Abgasfahne aus dem Reaktorgebäude zu erkennen.

- Ventil zur Druckentlastung klemmt. Die Gefahr einer großen Kernschmelze ist hier wieder deutlich erhöht


Block 3:  In japanischen Pressemeldungen wurde berichtet, dass gegen 9 Uhr, am 13.03.2011 (Ortszeit) das Entlastungsventil des Reaktors repariert wurde und dadurch der Druck im Reaktor abgesenkt wurde. Seit dem wird von einer Einspeisung von Meerwasser berichtet. Die Brennelemente seien zur Hälfte bedeckt.
Am 14.03. kam es um 11 Uhr Ortszeit zu einer Wasserstoffexplosion am Block2, laut TEPCO ist der Druck im Sicherheitsbehälter jedoch stabil

Block 4,5 und 6 die auch zu diesem Kraftwerk gehören sind glücklicherweise schon vor dem Erdbeben aufgrund von Wartungsarbeiten runtergefahren worden. 


Fukushima 2 : (Karte ) In dem Standpunkt Fukushima 2 scheint die Lage stabiler zu sein, dort hatte es gebrannt. Laut der japanischen Nachrichtenagentur JIJI ist in den Blöcken 1 und 2  die Temperatur in der Kondensationskammer unter 100 °C gesunken, das heißt - keine Kernschmelze, Der Block 4 hat am 14.3.2011 um 15:42 Uhr laut TEPCO den Zustand unterkritisch kalt erreicht. Die Kühlung wird fortgesetzt. Hier scheint also, wenn man sich auf die Angaben verlassen kann, keine große Gefahr mehr zu drohen, zur der Evakuierung in einem 10km Radius umd den Standort herum.

Onagawa : (Karte) Hier ist die Situation nach einem kleineren Brand und dem Ausfall einer Dieselpumpe wieder entspanter, die Reaktoren seien kalt und es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung

Tokai: ähnlicher Zustand wie Onagawa

Japan, neues Erdbeben der Stärke 6,2! Neue Explosion in Fukushima 1! China baut Atomenergie aus! 5000 bestätigte Opfer!



 In Japan ist es erneut zu einem Erdbeben der Stärke 6,2 gekommen, vor allem die Nachrichtenagentur Kyodo und der Fernsehsender NHK berichten aus dem gebeutelten Land. In Tokio ist der Schienenverkehr zum Erliegen gekommen, viele Häfen im Nordosten sind bis zur Unkenntlichkeit verwüstet, die Börse zeichnet starke Verluste am Montag,  5000 bestätigte Tote zählt das Unglück bereits, lokale Behörden fürchten allerdings, dass dieses Zahl noch gravierend steigen wird, denn noch immer werden zehntausende Menschen vermisst, währenddessen reißen die angsteinflößenden Meldungen nicht ab, in Fukushima 1 gab es eine weitere Wasserstoffexplosion, auch diesmal wird von offizieller Seite behauptet, die Reaktorhülle sei intakt. Auch eine (partielle) Kernschmelze wird an diesem Reaktor ausgeschlossen, obwohl die Regierung nicht genau wissen kann, was darin vorgeht, 11 Menschen seien laut Betreiberfirma TEPCO (Homepage wieder erreichbar) verletzt worden, 22 Menschen erlitten bisher eine Strahlenvergiftung und bis zu 190 sind mit Radioaktivität in Berührung gekommen,  auch ein US Flugzeugträger, die "USS Ronald Reggan" soll in eine radioaktive Wolke gefahren sein und Teile der Crew hätten binnen einer Stunde eine Monatsdosis Strahlung abbekommen. Die japanische Regierung unterdessen schließt eine Tschernobyl, dass die Stufe 7 auf der INES-Skala zugewiesen wurde, weiterhin aus, sie nimmt dieses bitterböse geschichtsträchtige Wort aber mittlerweile in den Mund und das ist schon viel mehr als noch Gestern oder Vorgestern.
Greenpeace und verschiedene Andere Umweltorganisationen befürchten Vertuschung durch die japanische Regierung und die Betreiberfirma TEPCO, es gäbe nach wie vor, keine neutralen Messungen vor Ort, man müsse sich auf behördliche Angaben verlassen können. Mittlerweile werden 3 Reaktoren mit Meerwasser gekühlt, die Situation ist weiter als undurchsichtig kritisch einzustufen.
---- Neueste Meldungen zufolge hat die US Army den Hilfseinsatz vorläufig abgebrochen, der USS Flugzeugträger "Ronal Reggan" ist aufgrund eines "niedrigen Verschmutzungsgrades" der Luft erst einmal abgezogen. Es bestehe aber keine Gefahr für die Crew, so die US Behörden, desweiteren sind Medienberichten zufolge die Brennstäbe im Reaktor 2 des Fukushima 1 nicht mehr vollständig mit Kühlwasser bedeckt. Ich glaube wir werden noch viele chaotische Meldungen empfangen heute.

Sonntag, 13. März 2011

Die Skeptiker - Strahlende Zukunft

Passend zur Situation.



Text:

Strahlend wird die Zukunft sein hat man uns erzählt.
Ja, ich weiß ich war noch klein, Jahre wenig auf der Welt.
Strahlend wird die Zukunft sein, hör ich noch heut,
geh'n wir am Atommmüll ein, oder wie ist das gemeint?

Strahlend soll die Zukunft sein, gut wir werden seh'n,
ob wir wie ein Strahlemann lächelnd untergehn.
Wer noch einem Gott vertraut singe sein Gebet,
es könntee bald das Letzte sein, wenn's so weiter geht.


Strahlend wird die Zukunft sein, heißt es alle Zeit.
Wer lösst die Versprechen ein der Vergangenheit?
Morgen soll es besser sein, fraglich bleibt nur wie,
wer holt schon die Zukunft ein, man erreicht sie nie.

Geld Ruhm alle Zeit, Arbeit und Sicherheit,
Sicherheit, Geld Ruhm woran zweifelst du?

Ich werd das Geühl nicht los, daß man uns bescheißt.
Explodieren könnte ich vor Wut, die mich zereist.
Morgen, morgen nur nicht heut ich hab genug davon,
wenn wir nur malochen sollen, dann wollen wir auch den Lohn.

Chorus

Strahlend wird die Zukunft sein, heißt es alle Zeit,
wer lößt die Versprechen ein der Vergangenheit?

Japan, das nukleare Drama nimmt kein Ende - Der Super-GAU - Erdbeben, Tsunami, Radioaktivität, Vulkanausbruch

Die Nachrichtenticker laufen im Minutentakt, die katastrophalen Meldungen nehmen kein Ende und trotz des gut vernetzten globalen Kommunikationsnetzes scheint es nicht möglich zu sein, wirklich verlässliche Informationen über das wirkliche (radioaktive) Ausmaß der Katastrophe zu erhalten.
Der Vulkanausbruch: Im Südwesten Japans hat am Sonntag der Vulkan Shinmoedake Asche und Gestein in die Atmosphäre geschleudert. Die Asche sei dabei bis in eine Höhe von 4000 Metern gelangt, teilten die Behörden mit. Sie beschränkten zugleich den Zugang im Gebiet um den Vulkan. Der 1420 Meter hohe Shinmoedake war im Januar erstmals seit 52 Jahren wieder ausgebrochen.
Der Super-Gau:
Desweiteren melden japanische Behörden das die erhöhte Radioaktivität in Onagawa durch das Leck in Fukushima 1 zustande gekommen ist die beiden Präfekturen sind 155km voneinander entfernt. Na dann, Mahlzeit. Desweiteren sollen mittlerweile 600.000 Menschen die betroffenen Gebiete verlassen haben, teilte das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) mit. Das Unternehmen TEPCO (und hier) hat derweil die Erlaubniss von der Regierung Japans erhalten am Montag im Osten des Landes für mehrere Stunden den Strom abzuschalten. SPD Chef Gabriel profiliert sich indem er ältere AKWs in Deutschland sofort abschalten lassen möchte, in Gorleben demonstrierten unterdessen n. eig. Angaben 400 Menschen (Polizeiangaben 200) gegen die Atomkraft.
Genauere Opfer Angaben des der großen ganzen Katastrophe sucht man vergebens, finanziell beginnen die "Börisaner" und "Versicherer" den "Schaden" schon zu beziffern, in Zahlen ihres Scheiß Geldes, sie gehen von einer Schadenssumme von 34,6 Mil. Dollar aus. Wo das noch enden soll, ist so ungewiss wie die Vorgänge in diversen Reaktoren in Japan. Haltet euch auf dem Laufenden

Japan, Regierung zieht Aussage zur Kernschmelze zurück, Greenpeace klagt an! TEPCO Homepage nicht erreichbar! Notstand in Onagawa ausgerufen!

Ein japanischer Regierungssprecher hat seine eigenen Aussagen über eine Kernschmelze im erdbebenbeschädigten Kraftwerk Fukushima 1 zurückgenommen. Der Sprecher sagte, es habe im Reaktor 3 am Sonntag keine Kernschmelze stattgefunden. Radioaktive Strahlungswerte im Kraftwerk überschritten am Sonntag die zugelassenen Werte, doch der Sprecher versicherte, es bestehe keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung, aha deswegen wurden mittlerweile auch knapp 200.000 Menschen evakuiert. Am Morgen hatte es geheißen, dass eine "partielle Kernschmelze" nicht auszuschließen sei.
Greenpeace (Hier) (Die Seite ist aufgrund des hohen Traffic-Aufkommens momentan nur eingeschränkt erreichbar) bezichtigt die japanische Regierung unterdessen zu vertuschen und zu lügen und das wahre Ausmaß des Super-GAUs unter Verschluss zu halten, so sind die Atomkraftwerke abgesperrt und es gibt keine neutralen Messungen vor Ort, nur Informationen der Betreibergesellschaft TEPCO (Infos hier) und der japanischen Regierung. TEPCO stand bereist mehrfach in seiner Geschichte wegen der Verschleppung von Untersuchungen und Prüfungen, sowie Vertuschungen von Unfällen, als größter Stromversorger betreibt TEPCO 17 der 55 in Japan stehenden Reaktoren.  Das Außenministerium hierzulande gab inzwischen bekannt, dass noch nicht zu allen gut 100 in der betroffenen Region lebenden Deutschen aufgenommen werde konnte. Heißt, dass auch deutsche Todesfälle nicht mehr auszuschließen sind. Wobei die Nationalität bei solch einer gravierenden Katastrophe scheiß egal ist. Nach neuesten Meldungen ist jetzt im 3. AKW in Onagawa (Karte und Bilder) der atomare Notstand ausgerufen worden, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Japan und vielleicht weitere Teile Asiens und der Welt werden zurück ins Steinzeitalter katapultiert. Das wars, denn es sind in den nächsten Tagen mit 70 % Wahrscheinlichkeit Nachbeben ab Stärke 7.0 auf der Richterskala zu erwarten, zwei Reaktoren werden nun schon mit Meerwasser gekühlt, ab Montag (japanischer Zeit, also MEZ + 8) ist mit Stromengpässen zu rechnen. Na wenigstens steht der Wind noch günstig und weht die böse "Radioaktivität" die man nicht sehen, nicht riechen, aber angeblich beherschen kann aufs Meer, "Puh" "Was ein Glück", kriegen nur die Fische häßliche Warzen.

Japan, Kernschmelze oder nicht? Polizei erwartet 10.000 Todesopfer

Guten Morgen liebe Leser, wie siehts denn jetzt aus in Japan. Folgendermaßen: Mittlerweile sind an den zwei betroffenen Meilern Fukushima 1 und Fukushima 2 insg. 6 Reaktoren ohne Kühlung. Ein Reaktor wird mit Meerwasser notgekühlt und die Brennstäbe sollen laut behördlicher Aussagen wieder mit Kühlflüssigkeit bedeckt sein. Weil in der Nähe der Anlage auch radioaktives Jod und Cäsium gemessen wurde, geht Japans Agentur für Atomsicherheit dagegen davon aus, dass die Brennstäbe teilweise geschmolzen sind. Eine partiale Kernschmelze also. Das berichtete am Samstag die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Doch in den Stellungnahmen der japanische Regierung ist davon keine Rede.  

Der beschädigte Reaktorblock

Wie bereits zuvor am Reaktor Nummer 1 sei die Kühlfunktion ausgefallen. Dadurch sei das Kühlwasser zurückgegangen. "Es kann sein, dass es eine geringe Kernschmelze gab", sagte Yukio Edano am Sonntag. Durch Salzwasserzufuhr seien die Brennstoffstäbe aber inzwischen ist wieder im Wasser. In der japanischen Katastrophenregion Miyagi hat es möglicherweise mehr als 10 000 Tote gegeben. Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf die örtliche Polizei.
Der Chef der Provinzpolizei, Naoto Takeuchi, wurde mit den Worten zitiert, er habe "keinen Zweifel", dass die Zahl der Toten bis auf über 10 000 allein in Miyagi steigen werde.
Die Region war am schwersten von dem Erdbeben der Stärke 8,9 und dem verheerenden Tsunami getroffen worden. Bislang seien in Miyagi und anderen Gebieten mehr als 800 Tote gezählt worden. Unterdessen haben Experten in Miyagi eine 400 Mal höhere Radioaktivität als normal gemessen.
Seit dem schweren Erdbeben vom Freitag haben über 150 Nachbeben die Menschen weiter in Atem gehalten. Eines dieser Beben war am Sonntagmorgen auch in Tokio zu spüren. In der Hauptstadt wankten erneut einige Hochhäuser.
Die Regierung erhöhte derweil die Zahl der für Bergungseinsätze mobilisierten Soldaten auf 100.000, wie Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa mitteilte.
Die Meteorologische Behörde in Tokio revidierte am Sonntag die Angaben zur Intensität des schweren Bebens vom Freitag. Demnach hatte dieses eine Stärke von 9,0. Zuvor hatte die Behörde die Stärke mit 8,8 beziffert, amerikanische Seismologen hatten 8,9 gemessen.

Seismographenausschlag

Samstag, 12. März 2011

Japan zittert und sitzt im Dunkeln! Katastrophe für die Zivilisation!

Die Ereignisse in Japan überschlagen sich, deutsche Politiker labern und erste 38 Helfer des THWs, Helfern aus weiteren Nationen und Experten einer Umweltkomission sind nach Japan unterwegs. Mehr als 5 Mil. Japaner sitzen im Dunkeln, dazu sind viele Brücken und Gebäude aus energiesparenden Gründen nicht beleuchtet. Die Japaner sind aufgerufen worden Strom zu sparen und auf Heizung / Klimaanlagen zu verzichten, andernfalls werde notabgeschaltet. Japans Regierungschef Naoto Kan spricht angesichts von Hunderten Toten von einer nie dagewesenen Katastrophe, Angela Merkel spricht von "Naturgewalten die Demut von uns einfordern" und davon, dass wir "eben doch irgendwie in Gottes Hand" liegen. Gottes Hand? Atomlobyistenfaust liebe Angi. Jetzt möchte unsere Kanzlerin sämtliche deutsche Atommeiler "prüfen" lassen. Wie nett, werden die sonst nicht geprüft?
Die japanischen Behörden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) (Sehr interessante Seite) teilen mit, dass die Strahlendosis am AKW Fukushima 1 den zulässigen Grenzwert überschritten hat. Sie stufen die Folgen des Erdbebens auf die Stufe 4 der siebenstufigen INES-Skala ein. Mehr Details dazu nennen sie nicht. Nach der Definition bezeichnet Stufe 4 einen "Atomunfall mit lokalen Konsequenzen". Das schließt eine Kernschmelze und auch Strahlentote mit ein.Wie nett sowas immer formuliert wird, da kann ich mich nur wundern, wenn da bloß die Emotionen nicht wären. Jahrelang diskutiert ihr einen Austieg aus einem Spiel mit dem Feuer und jetzt wo es ein anderes Völkchen trifft wollt ihr es nur überprüfen??? Heute Stufe 4 und morgen? Ich wünsche euch allen eine gute Nacht und ich hoffe wir wachen auf, ohne neuerliche Schreckensmeldungen aus Japan.

Explosion am AKW Fukushima 1





Japan, Supergau nicht mehr aufzuhalten! Humanitäre Katastrophe

Man kennt es aus Filmen, das klassische Szenario eines Supergaus. In Japan wird die, wie angenommen, nun wohl Realität werden. Die japanische Regierung gibt widersprüchliche Informationen. Erst hat es eine Explosion in Fukushima 1 gegeben, dann wieder nicht, dann doch, aber nicht den Reaktorkern betreffend. Belegt ist, das Gebäude drumherum ist bis auf das Stahlgerüst eingestürzt. Selbst der japanische Ministerpräsident Naoto Kan hat mittlerweile zugegeben, es "ist ein wenig Radioktivität" entwichen. So ein Regierungsverhalten ist typisch, Häppchenweise wird kundgetan, was eh schon jeder mitbekommen hat oder ahnt oder durch Bilder der Presse belegt ist. In der Nähe des Blocks 1 seien am Samstag 1.015 Mikrosievert pro Stunde gemessen worden, diese Strahlendosis ist doppelt so hoch wie der Grenzwert, bei dem die Betreiber von Atomkraftwerken den Notfall ausrufen und die Regierung informieren müssen. 
Dazu kommt das durch das Erdbeben der Stärke 8,9 und den damit verbundenden Tsunami bereits jetzt eine Katastophe ungeklärten unfassbaren Ausmaßes entstanden ist. Allein in der  Provinz Miyagi fehlte am Samstag von 10.000 Menschen jede Spur. Die Regierung geht derweil von "nur" 1700 Opfern aus, Man hat bisher 671 Leichen geborgen. 200.000 Menschen sind obdachlos. In 50 Ländern des Pazifik Raumes war zeitweise der Tsunami-Alarm ausgelöst worden. 
Die Welt steht vor einem Scheidepunkt, Naturkatastrophen sorgen dafür, das all die Errungenschaften der Technik nichts mehr wert sind, bzw. uns selbst zum Verhägniss werden, wie hier die Atomkraft. 

Japan, es geht weiter mit dem Super Gau

Laut ARD Informationen haben japanische Behörden offiziell bekannt gegeben, dass es eine Kernschmelze in Fukushima 1 gegeben hat. In der Rede des Ministerpräsidenten hingegen war davon keine Rede. Der Reaktordruckbehälter des Blocks 1 des Akw Fukushima Daiishi ("Fukushima I") um den es geht, ist noch intakt, so die Behörden. Die Evakuierungszone um das AKW ist indes von 10 auf 20 km erweitert worden. Die Strahlenwerte sollen nach einem Anstieg, jetzt wohl wieder zurück gehen. Na was das noch wird, vor allem, wenn die Erde noch einmal bebt, da kann viel spekuliert werden. Dieses Erdbeben und die damit verbundenen eklatanten Probleme fürs japanische Volk sollten Anlass genug für die Bundesregierung sein, sofort zu beginnen, aus der Atomkraft auszusteigen.