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Mittwoch, 4. November 2015

Südafrika - Polizei erschießt wehrlosen Verdächtigen auf offener Strasse!

(youtube/screenshot)
Südafrika zählt zu den gefährlichsten Ländern der Welt, außerhalb von sogenannten Krisenregionen, also Ländern, in denen Krieg herrscht. Die Mordqoute beträgt 33 auf 100.000 Einwohner und ist somit 6 x höher als im globalen Durchschnitt. Die Polizei gilt als äußerst koruppt, häufig kommt es zu Selbstjustiz unter der Bevölkerung. Straftäter werden gejagt, durch Strassen geschleift, von Gruppen, aus mehreren Personen bestehend, werden vermeintliche Täter hingerichtet, manchmal auch verbrannt. Solche Gewaltakte bleiben nicht selten ungestraft. In Südafrika ist es üblich, dass die Polizisten ihre Waffe auch privat bei sich tragen. Die Polizei dort hat große Probleme mit der Brutalität, mit der Verbrecher vorgehen, jedes Jahr sterben dutzende Beamte im Einsatz. Die Reaktion vieler Polizeibeamte ist ebenfalls Brutalität gegenüber vermeintlichen Straftätern. Schon 2013 dokumentierte ein Video einen Fall, bei dem 8 Polizisten einen Taxifahrer an ein Auto banden und ihn mehrere hundert Meter mitgeschleift haben, auch dieser Mann starb. Weiterhin hat das auswärtige Amt für Reisende in dieses Land mehrere Warnhinweise formuliert.

Das Video zum grausamen Mord findet ihr, wenn ihr den Artikel weiterlesen Button nutzt



Freitag, 24. Oktober 2014

New York - Axtattacke auf 4 Polizisten! Tat mit islamistischen Hintergrund?!

Screenshot eines Videos veröffentlicht vom NYPD
Profilbild des mutm. Täters
Am hellichten Tag posieren 4 New Yorker Cops im belebten Stadtteil Queens, für ein Gruppenfoto, um das sie ein Passant bat, wie aus "dem Nichts" kommt links zu sehender, mit einer Axt bewaffneter, maskierter Mann aus einer Ecke geschossen, verletzt einen 25 jährigen Polizisten lebensgefährlich an Hinterkopf mit seiner Axt und verwundet einen Weiteren am Arm, soviel Zeit hatte der Täter, der von Medien als Zale Thompson identifiziert wird, bis die zwei übriggebliebenen Cops ihn erschoßen und dabei eine etwas abseits stehenden Passantin unglücklich in den Rücken trafen, ob dieses Kamikazeattentat in Zusammenhang mit der Schießerei in Ottawa/Kanada steht bei der ein kanadischer Soldat während einer Mahnmalwache hinterlistig niedergestreckt wurde ist unklar. Spekuliert wird nun, ob die Tat einer islamisch-extremistischen Motivation zugrunde liegt, denn Zale Thompson soll unter ein Youtube der IS gepostet haben, dass der Djihad bei der Unterdrückung durch den Westen und der Zionisten durchaus gerechtfertigt sei. Auf seiner Facebook Seite, die ich schnell fand, plaziert Mr. Zale als Profilbild das Bild eines Djiadisten maskiert und bewaffnet, seine Inhalte können nur seine Kumpels sehen und eine Anfrage wird er sicher nicht mehr annehmen können.

Samstag, 23. März 2013

Treffen von Rechtsextremen aufgelöst

Bereits am 24.02.2013 löste die Polizei im Landkreis Wolfenbüttel ein Treffen von Rechtsextremen auf. Etwa 50 von ihnen versammelten sich im Dorfgemeinschaftshaus in Werlaburgdorf, die Veanstaltung war vom 31 jährigen Veranstalter als Geburtstagsfeier deklariert worden, als der Bürgermeister vom extremistischen Hintergrund erfuhr, kündigte er den Mitvertrag auf und die Polizei überwachte den Abzug der Rechten. Soweit noch nicht wirklich was besonderes, doch die Überschrift des Artikelss auf T-online ist mal wieder total daneben, dort steht nämlich: "Skinhead Treffen von Polizei aufgelöst ". Hier wird, auch im Jahre 2013 der Begriff "Skinhead" gleichgesetzt mit "rechtsextrem". Das Zerrbild der Subkultur "Skinhead" bleibt in den Köpfen der Medien und somit in den Köpfen der Bürger bestehen.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

kurz notiert: Rentner nach Gewalt gegen Polizei vor Gericht

Die Berliner Morgenpost schieb Gestern:

"Berlin - Wegen Gewalt gegen Polizisten sitzt heute um 14.00 Uhr ein 76 Jahre alter Rentner auf der Anklagebank eines Berliner Amtsgerichts. Der Mann soll seine Wohnungstür in einem Neuköllner Haus unter Strom gesetzt haben, um den Beamten den Zugang zu verwehren. Ein Polizist erlitt einen leichten Stromschlag. Mehrere Polizisten und ein Gerichtsvollzieher wollten einen Haftbefehl vollstrecken. Der Rentner sollte vor Gericht eine eidesstattliche Versicherung abgeben. Dem 76-Jährigen wird Körperverletzung und Widerstand gegen seine Festnahme vorgeworfen."

Gewalt gegen Polizisten - Freund oder Feind?!

Nach Sprengstoffanschlag auf Polizei in Berlin
Erinnert ihr euch noch an die Szenekracher längst vergangener Tage: "Slime - Bullschweine" oder der zeitlose Hit "Polizei, SA, SS" auch "Toxoplasma - Polizeistaat" und wie die Lieder gegen die Staatsgewalt alle hießen.

So heißt es z.B. in einem (indizierten) Lied:

"Mollis und Steine gegen Bullenschweine..."

"...nur ein totes ist en gutes Schwein!"

Auch ich habe in meiner Teenagerzeit gerne "revolutionären" Deutschpunk und andere linke "Widerstandsmusik" gehört, "Deutschland verrecke" und "Schlag die Polizei zu Brei" rumgeschrien mit meiner Hahnenpracht auf meinem Dickkopf.

In dieser Zeit war ich mir auch meiner für mich ganz persönlich legitimierten Mittel zur Durchsetzung meiner "politischen" Ziele (Damals dürfte das dann die totale Anarchie gewesen sein ;) und ich habe Gewalt zur Durchsetzung nicht abgelehnt. Gleichzeitig in meinem jugendlichen Unverständnis Werte wie Menschlichkeit und Würde ganz, ganz, groß geschrieben. So wie`s die Antifa heute macht:

...Über Pfefferspray aufregen und Brandsätze schmeißen... (Warmduscher)

2010 starben 8 Menschen durch Polizeikugeln, 23 wurden verletzt. 37 x schoßen sie gezielt, 59 Warnschüsse wurden 2010 abgegeben, der häufigste Grund zur Nutzung der Dienstwaffe war für die Beamten Notwehr. Im Jahresdurchschnitt ist durch die Polizei alle 10 Tage gezielt auf einen Menschen geschoßen worden.

Das sind im Vergleich zu den Vorjahren sehr sehr niedrige Werte.

Gewerkschaft der Polizei wirbt in Kampagne für Schutzparagraphen
2010 sind 2900 politisch motivierte Angriffe auf Polizisten oder ihre Ausrüstung begangen worden. Darunter auch Angriffe direkt auf Polizeiwachen mit Brandsätzen und Pflastersteinen geschehen in Hamburg und Berlin durch (dumme, junge) Linksextreme Leute. Über die Häfte dieser 2900 Angriffe fand ebenfalls durch Linke statt. Allein in Bayern gab es 2010  fast 13.000 Übergriffe auf Polizistinnen und Polizisten, die beleidigt, bespukt, gestoßen, geschlagen oder getreten wurden. Statistisch gesehen, sei damit jeder dritte Beamte zum Opfer geworden, berichtete Innenminister Joachim Herrmann (Bayern) im Mai diesen Jahres. 1638 Beamte wurden verletzt, 13 von ihnen schwer. Es habe sogar 11 versuchte Tötungsdelikte gegeben, so Herrmann.

Besonders gefährdet sind in der ganzen Republik, in Städten mehr als in kleinen Gemeinden, Beamte im Streifendienst und dies vor allem an den Wochenende. Statistisch gesehen üben Personen im Alter von 18 - 25 Jahren am häufigsten Gewalt gegen Staatsbeamte aus. Am wenigstens gefährdet sind sie durch Kinder bis 14 Jahren und bei Erwachsenen ab 30 Jahre, wobei es auch hier Ausnahmen gibt.

In Nordrhein-Westfalen ein ähnliches beinahe identisches Bild: Am 05.12.11 also vor wenigen Tagen erst berichtete report-K (Köln) über Gewalt gegen Polizisten in NRW:


"Im vergangenen Jahr wurden 13 nordrhein-westfälische Polizeibeamte so schwer verletzt, dass sie mehrere Tage oder Wochen dienstunfähig waren. Insgesamt wurden 1.734 Polizistinnen und Polizisten im Dienst durch Angriffe verletzt. "Die Polizistinnen und Polizisten auf der Straße erleben immer häufiger aggressives und respektloses Verhalten. Es gibt eine neue Qualität und Intensität der Gewalt", stellte der Innenminister fest. "Zu diesem Thema wird ab 15 Uhr heute eine Sendung ausgestrahlt, klick den Link

Nun (nach 10 Jahren stetig steigender Aggressivität gegen Polizeibeamte) möchte NRW eine Studie zur Kriminalität gegen die Polizei in Auftrag geben. 10 Jahre Anlaufzeit, meine Fresse (...).

Auch in Bremen das gleiche Bild, Bremen der Heimatort des berüchtigten Miri-Inzucht-Clans , hier schreibt Radio Bremen am heutigen Tag, dem 15.Dezember.2011, hier ein kleiner Auszug des Artikels: "In Bremen-Nord wurden unlängst zwei Zivilbeamte zusammengeschlagen, als sie sich von einer Gruppe die Ausweise zeigen lassen wollten. Im September kam es auf der Bremer Sielwall-Kreuzung im Steintor-Viertel am Rande eines Festes zu Ausschreitungen, bei denen - wie Polizisten anschließend berichteten - der "normale Bürger“ mitmischte. Die Beamten wurden beleidigt, bespuckt und mit Flaschen und Steinen beworfen."

 
So sieht`s dann in der Pause aus
Es gibt unzählig viele Beispiele  die die steigende Gewaltbereitschaft Polizisten gegenüber dokumentieren. Die Gründe hierfür sind vielseitig gestreut und nicht allein durch eine Verschärfung der Gesetze wieder wett zu machen. Entwurzelung, Perspektivlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Respektlosigkeit, fehlende Vorbilder, fehlende Strukturen, fehlende Integration, fehlendes Werteverständniss,  Ausnahmesituationen, ach die Liste lässt sich beliebig fortführen, bei den meisten fehlt so einiges ;)

Eine kürzlich veröffentlichte alle Jahre erscheinende Langzeitstudie traf es in seiner Beurteilung ganz gut und diese Formulierung ist überall spürbar:

"Wir leiden unter "verrohenden Bürgertum""

Ich bin der Meinung das Gewalt egal von wem gegen wen immer das Gegenteil provoziert von dem was eigentlich erreicht werden wollte. Das es manchmal schwer ist sich zusammen zu reißen weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung. 

Mit jedem Schlag in eine Bullenfresse, wird eine Kamera mehr installiert, ein Knüppel mehr aus`m Sack geholt, wer will das schon?

Außerdem ist Gewalt sowieso mal doof!






 

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Moslemgewalt in Norwegen / Oslo - Integration gescheitert!?

Schon vor einiger Zeit berichtete CBN über Gewalt von Muslimen in Norwegen ihren eigenen Frauen und Kindern gegenüber.



Das Video sagt dazu wohl alles aus. Nun machen erneut Berichte aus dem einst so friedlichen Urlaubsland für Naturliebhaber die Runde. Aus dem Land das noch gebeutelt ist von der schrecklichen Tat des des verrückten Massenmörders der 77 Menschen tötete. Die Nachrichten betreffen diesmal einen Stadtteil in der norwegischen Hauptstadt Oslo, dem von Migranten bevölkerten Bezirk Grønland.
Sogenannte No-Go-Areas für (ehemals) Einheimische und den Staatsapparat gibt es überall in Europa schon, auch hier bei uns z.B. in Berlin. Wer sich kritisch dazu äußert wird von der linken Ecke gleich als Rassist abgestempelt und gehört Mundtot gemacht, keiner scheint einmal darüber nach zu denken, wie die Grossstädte bei dieser Entwicklung in 50 Jahren aussehen werden.
and Norway, Denmark, Netherland, Germany, Belgium...
In Norwegen (und anderen europäischen Ländern) ist es für muslimische Einwanderer durchaus noch üblich die Körperstrafe an ihren Familienangehörigen anzuwenden, schließlich wird deren Anwendng mehrfach m gewaltverherrlichenden Koran gepriesen.
Vergewaltigung, Drogenhandel, Mord - "We have lost the city" sagte ein ausgemerzter norwegischer Polizeibeamter der bekannten Zeitung Aftenposten, die sich jahrelang pro islamisch verhielt und seid einiger Zeit gemerkt hat, was da wirklich los ist und die Berichterstattung nun zunehmend verlagert und ihr Augenmerk auf die katastrophalen Zustände richtet ohne zu hetzen.
Verschiedene andere eher unbekannte Blogs und Redaktionen berichten seid einiger Zeit über die Gewaltausbrüche alle mit etwa gleicher Stimme, die Quellen reichen bis auf norwegische Blogs und Heimatseiten zurück. Eine, meiner Meinung nach gute Zusammenfassung der Zustände in Grønland. bietet die Seite unzensuriert.at, ein österreichisches Medienportal.

"Alle Tage werden Männer angegriffen, ausgeraubt und niedergeschlagen; Dutzende von Frauen werden jedes Jahr vergewaltigt. Auf der Straße werden offen Drogen gehandelt. Es herrscht Gesetzlosigkeit und Anarchie, was sich in andere Teile der Stadt zu verbreiten beginnt. Die Rede ist von Grønland, einem Einwandererviertel in der norwegischen Hauptstadt Oslo, nur zwei U-Bahnstationen vom Parlament und eine Station vom Hauptbahnhof entfernt. Moslembanden und Scharia-Patrouillen treiben hier ihr Unwesen, wie der flämische Blog Angeltjes berichtet. Die Polizei von Oslo hat die Kontrolle über die Stadt mittlerweile verloren....

Hier könnt ihr den ganzen Artikel lesen

Montag, 28. November 2011

Halbzeit - der "letzte" Castor erreicht Dannenberg

Das Wendland in Niedersachsen ist in Aufruhr, mal wieder. Der Castor rollt, kommend aus Frankreich, dem uns freundlich gesonnenen EU-Land unter Präsident Sarkozy welches nach wie vor an seiner Atompolitik festhält. Fast 80 Prozent des Stroms in Frankreich werden in 58 Kernkraftwerken erzeugt, eine Anlage ist derzeit in Bau.
In dem möglichen Endlager Gorleben lagern zur Zeit 97 Castor- sowie 5 weitere Atommüllbehälter.
Schon Tradition ist der Widerstand der Atomkraftgegner im Wendland geworden. Dieses Jahr gehen die Anti-Atom-Aktivisten aus einzelnen Gruppen heraus sehr aggressiv in das Gerangel mit der Polizei um erfolgreiche Gleisblockaden oder ähnlichen den Transport störenden Aktionen wie das "Gleise schottern", daran festketten oder sich ein zu betonieren, wie es momentan 2 Greenpeace Aktivisten in einem Bulli auf einer möglichen Route der Castor beladenen Tieflader aus Dannenberg (Verladebahnhof) getan haben.
Schon am Mittwoch ging es in Frankreich richtig zur Sache und die französischen Bullen gehen nicht gerade zimperlich mit den Demonstranten um.




Auch in Deutschland kommt es seid Mittwoch Abend immer wieder zu zusammen stößen mit der Polizei. Am Freitag steckten irgendwelche Typen (ohne Sinn und Verstand) zwei Wannen in Brand

Freitags 13 Uhr im Wendland
Besonders gut ist sie organisiert, die Anti-AKW-Fraktion, so ist dem taz-live.ticker zum "zivilen Ungehorsam" folgendes zu entnehmen:

"11.05 Uhr: Im Wendland schließen Geschäfte 
Dannenberg. Geschäfte im Wendland schließen in den nächsten Tagen, um den Protest gegen den Castor-Transport zu unterstützen. Auch der Friseurladen "Haarmonie" in Dannenberg öffnet am Samstag, Montag und Dienstag nicht – "aus gegebenem Anlass", wie es in einer mit "X" umrahmten Zeitungsanzeige heißt. In dringenden Fällen wird aber ein Notdienst angeboten"


Scheiße, der Frisör hat zu :( Viel verdienen würde der bei der Klientel eh` nicht und für die Bullen deren Helm nicht mehr über die wallende Haarpracht passt gibt`s ja den Notdienst.
Die taz hat`s echt drauf mit ihren Revolutions-Aktions-Widerstands Tickern, vor allem beschönigt sie sämtliche Aktionen der Aktivisten, wie hier zum Beispiel:

"0.33 Uhr: "Hör auf mit dem Scheiß"
Metzingen. Während die Polizei sich über die Bundesstraße schrittweise zurückzieht, fliegen von den Hügeln über der Straße immer wieder Steine. Ein Vermummter schießt mit einer Steinschleuder. "Hör auf mit dem Scheiß", herrscht ihn ein anderer an."

Klar ey und der taz Reporter steht mit ner Thermoskanne voll Hagebuttentee und ner Bommelmütze auf daneben und sagt "So is richtig, Jungs"Ja, ja Hauptsache Stress schieben. Kultur und Gedenken war gestern, heute heißt das schottern!

und dann noch das hier:

"14.46 Uhr: Vertreter aus Japan
Dannenberg. Während auf der Bühne gerade ein Vertreter aus der Region von Fukushima zu den Demo-Teilnehmern spricht, verlassen viele Leute die Kundgebung schon wieder, um sich auf den Weg zu den Gleisen zu machen, wo jetzt die Blockaden beginnen sollen. An den Ausfallstraßen stehen Menschen, die Richtung Hitzacker trampen wollen oder sich zu Fuß auf den Weg dorthin gemacht haben."

Ja, ja, Hauptsache Stress schieben. Kultur und Gedenken war gestern, heute heißt das schottern!

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Bild des Tages - Polizeiknüppel, Staat, Gewalt

Bald auch bei uns?

Die Polizei, die Bewegung und das liebe Geld

In jeder (Schein)demokratisch ausgerichteten Nation hat die Polizei die Aufgabe die Ordnung des Landes und die Sicherheit seiner Bewohner zu gewährleisten.
Straftaten und Verbrechen sollen möglichst aufgklärt oder und das wäre noch besser, sie müssen im Vorfeld verhindert werden. Die Polizei kann auch ein Instrument der herrschende Politik sein oder im Laufe der Zeit werden und wird eingesetzt um streitbare politische Entscheidungen durch zu setzen. Beispiele hierfür sind die Castor Transporte und der der Stuttgarter Hauptbahnhof, das Mamut-Projekt Stuttgart 21. Die meisten europäischen Regierungen verfolgen eine neo-liberale bzw. eine liberal-konservative Politik und die Unzufriedenheit der Bevölkerungen über ungeliebte politische Entscheidungen wächst. Auch in Europa steigt stetig der Unmut über die Macht der großen Finanzakteure und die gleichzeitige Verarmung der einst so hochgelobten, angeblich stabilen Geldinstitute. Mit Sicherheit stößt dieser ungleiche Zustand, diese große Kluft zwischen arm und reich auch dem Ein oder Anderen Beamten im Polizeidienst sauer auf.

In Stuttgart, New York und anderswo ist ganz klar erkennbar gewesen. Die Polizei hat die Gewaltfreiheit der Demonstrationen durch eigenes provozierendes Handeln beendet und eine Eskalation herbeigeführt. Schließlich kann man bei "Aufflammen" von Gewalt ja alles legitimiert nieder knüppeln, einsperren und mit Tränengas Granaten beschießen. Ob das beherzte Eingreifen der Polizisten auf höhere Befehlsebene entschieden wurde oder ob einzelne Beamte nur ihre Nerven verloren haben, bleibt im Einzelfall zu prüfen.
Polizisten sind Menschen, mit Gedanken, Gefühlen, Vorlieben und Abneigungen, es sind keine Maschinen oder eigenen Willen. Auch wenn sie in ihrer martialischen Kampfausrüstung und ihrer jugendlichen Arroganz nicht unbedingt so aussehen. Die Polizei ist der lange Arm des Gesetzes, nicht der lange Arm der derzeitigen Regierung und erst recht kein Arm irgendwelche wirtschaftlicher Interssen. Darauf zu achten, nicht zu Marionette eines autoritären Systems zu werden, obliegt nicht zuletzt den Beamten selbst.

Der bürgerliche Widerstand gegen den Heuschreckenkapitalismus wird wachsen. Die "Occupy" Bewegung wird wachsen. Konfrontationen mit dem Sicherheitsapparat werden unvermeidlich sein. Paradox, nicht wahr? Unterbezahlte Bullen kämpfen gegen unterbezahlte Bürger um einen bevölkerungsfernen, globalen Finanzapparat zu schützen, welcher überhaupt nix taugt. Im Zuge der Privatisierung, der Gelddruckerei und dem regelmäßigen absetzen von Staatsanleihen ist doch beinahe jedes Land im Euro und Dollarraum verschuldet bis unter die Hutspitze. Bleibt nur zu hoffen, dass uns Zustände, wie in den "demokratischen" Ländern des "arabischen Frühlings" erspart bleiben, doch mit jeder Nachrichtensendung, die ich verfolge schwindet diese Hoffnung ein Stück mehr dahin.

Das nimmt kein gutes Ende...

Ausschreitungen zwischen Polizei und der "Occupy" Bewegung

Im kalifornischen Oakland sind mehr als 1000 Anhänger der sogenannten "Occupy" Bewegung mit der Staatsmacht aneinandergeraten. Die Polizei setzte Tränengas ein:

 


Dienstag, 18. Oktober 2011

Zoll erntet 20 Kg Marihuana - Illegale Gärtner in Haft

Der Zoll berichtet am 18.Oktober.2011:
(Hervorhebungen von mir)


"20 Kilogramm Marihuana zusätzlich sichergestellt;

elf Tatverdächtige festgenommen

Marihuanaplantage
20 Kilogramm Marihuana sowie 300 Marihuanapflanzen beschlagnahmten Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Nord (GER Nordbayern) des Bayerischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts München unter Federführung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am 13. Oktober 2011.
Insgesamt wurden elf Tatverdächtige vietnamesischer Abstammung im Alter von 20 bis 55 Jahren festgenommen.

Schon seit drei Monaten standen sowohl die Indoorplantage als auch deren Betreiber in Geiselbach und Haibach (Landkreis Aschaffenburg) bei den Ermittlern unter Beobachtung. Im ersten Stock sowie unter dem Dach eines vom Haupttäter angemieteten Zweifamilienhauses hatten die bandenmäßig organisierten Gärtner, die zum Teil illegal in der Bundesrepublik Deutschland aufhältig sind, die Aufzucht der Pflanzen angelegt.
Zur bevorstehenden Ernte erschienen dann letzte Woche zwei Hintermänner aus Berlin, um sich über den Ertrag ein Bild zu machen. Auch für diese beiden ordnete zwischenzeitlich das Amtsgericht Aschaffenburg, wie für sieben weitere Tatverdächtige, die Untersuchungshaft an.
Neben einem Sportwagen und rund 3.000 Euro Bargeld stellten die Fahnder 15 Mobiltelefone sowie etliche Computer und Datenträger sicher. Nach Auswertung zuletzt genannter Beweismittel wird seitens der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg bald mit einer Anklage in dieser Hinsicht zu rechnen sein.
Neben dem Vorwurf eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Strafgesetzbuches wegen rechtswidriger Entziehung elektrischer Energie droht den Verdächtigen nun auch ein deftiger Steuerbescheid wegen Hinterziehung der
Stromsteuer. Zum Betrieb der Plantage war wegen des hohen Strombedarfs die Hauptleitung des Stromnetzes manipuliert sowie Strom "abgezapft" worden, um so Betriebskosten zum Nachteil der Allgemeinheit einzusparen und die eigenen Gewinne zu steigern."

Dienstag, 17. Mai 2011

Zoll beschlagnahmt 5 Paletten Kartoffelbreipulver

Berlin - diese Paletten dienten nämlich zur Tarnung des bisher größten in diesem Jahr bekannt gewordenen Zigarettenschmuggels. Ein lettischer LKW geriet auf der A12 in der Nähe Anschlussstelle Frankfurt in einer Zollkontrolle, die Frachtpapiere wiesen 5 Paletten Kartoffelbrei und 23 Paletten gefrorenes Brot, welches bei -18° gekühlt wird. Bei der anschließende Röntgenkontrolle des LKWs fielen Unregelemäßigkeiten in der Fracht auf so das diese eingehender Untersucht wurde, auffällig war dann, dass der Kartoffelbrei bereits im November 2010 abgelaufen war, nachdem diePaletten entfernt wurden kam eine Thermotrennwand zum Vorschein, hinter der sich das vermeintliche Brot verbergen sollte, als diese geöffnet wurde, war schnell klar, dass hier nicht gekühlt wird, in den Pappkartons befanden sie 7,2 Millionen unversteuerte L&M Kippen, Steuerschaden 1,4 €.
Gegen den 46jährigen lettischen Fernfahrer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl erlassen.

Samstag, 14. Mai 2011

BKA sucht nach Verantwortlichen für Anschlag auf Polizeiwache

Das BKA sucht 6 Personen, die in direktem Zusammenhang mit dem Brandanschlag vom 11.April.2011 auf die Polizeiwache Berlin-Friedrichshain stehen, meineTraene berichtete, die Überschrift auf der BKA Seite: "Mordversuch, durch Brandanschlag auf Berliner Polizeidienststelle".
Eine Belohnung für Hinweise die direkt zu Ergreifung oder Identitätsfeststellung der Täter führen, die sich mit Fahrrädern vom Tatort entfernten über 10.000,00 € ist ausgesetzt. Auch wenn ich den den Tätern, die vermutlich im linksautonomen Kreis zu finden, keinen Mordversuch unterstelle, so haben sie mit ihrer Aktion doch weit übers Ziel hinaus geschoßen und sind in der Spirale der Gewalt mal wieder ein Schrittchen höher geklettert. So eine Spirale endet...ja wo eigentlich? Im Bürgerkrieg?
Mir passt der Staatsapparat auch nicht und die Methoden seiner Lakaien sind durchaus frag- kritik- und auch angriffswürdig. Die Wahl der Angriffsmethode spielt hierbei eine große Rolle, denn sie bestimmt das Handeln des Gegner wie kein anderer Faktor. Wie reagiert also mein (bewaffneter mit staatlichem Gewaltmonopol ausgestatteter) Gegner wenn ich aus dem Hinterhalt Brandsätze in seine Eingangstür feuer? Er reagiert mit Angst und daraus folgender Repression für (friedliche) Subkulturen in deren Kreise sich leider auch die Täter befinden. Die Repression in Form von Überwachung, Verbotszonen, Demoverboten, ..., trifft natürlich alle und fördert das Ungerechtigkeitsempfinden und die Frustation der bis dato friedlichen Mehrheit und aus der vermeintlichen Ohmacht heraus entsteht als letztes Werkzeug der Verteidigung erneut Gewalt auch bei Menschen die eigentlich gar nicht bereit dazu wären und Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele prinzipiell ablehnen würden.
Solche Taten schüren das Misstrauen des Staates gegenüber linksradikalen Minderheiten und sie fördern  Repression, wie das aus der Politik geforderte Bekentniss von staatlich unterstützten Gruppen zur Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.
Leute, sich wehren heißt nicht Donut fressende Bullen einfach abzufackeln, das ist feige und hat nichts aber auch rein gar nichts mit politischem Aktionismus zu tun.

Mittwoch, 11. Mai 2011

kurz notiert: 5 Tonnen Pfeifentabak beschlagnahmt

Der Zoll berichtet: Eine mobile Einheit des Zolls beobachtete am 9.Mai wie im Berliner Hafen Pfeifentabak aus einem 20 Fuss Container geladen wurde, nach eingehender Untersuchung stellten die Beamten fest, dass dieser nicht in den Papieren aufegführt ist, dort standen nur Tomatenmark und Kokosmilch, welches ebenfalls auf dem Container als Tarnladung verstaut war. Der Conatiner kam über Hamburger Hafen aus den Arabischen Emiraten nach Berlin. Wert der Steuerhinterziehung durch Pfeifentabak - 180.000 € - gegen die deutsche Empfängerfimra bzw. den 42 Jährigen Geschäftsführer als natürliche Person wurde ein Ermrittlungsverfahren eingeleitet. Der Tabak sowie das Tomatenmark und die Kokosmilch wurden beschlagnahmt.

Donnerstag, 5. Mai 2011

kurz notiert: Junge 13, in Köln von Luftgewehr im Gesicht getroffen

Diabolo Projektile
Köln - Bereits Gestern am frühen Nachmittag ist ein 13 Jähriger der mit 2 Schulkameradinnen in Köln-Humboldt-Gremberg an einer Bushaltestelle stand von einem Diabolo Projektil in der Wange getroffen worden, er hörte einen Knall und sogleich blutete er aus der Wange und hatte starke Schmerzen, im Krankenhaus wurde festgestellt, dass das Projektil noch in der Wange des Jungen steckte, es musste operativ entfernt werden, von dem Täter fehlt bisher jede Spur.
Luftgewehrangriffe auf Mensch und Tier finden häufiger statt, ich selbst wurde mal im Oberschenkel getroffen, kein schönes Gefühl, vor allem hinterlässt sowas nicht nur sichtbare Spuren, der Junge, der am hellichten Tag, nach der Schule im Gesicht getroffen wurde hat jetzt sicherlich Alltagsängste, die er vorher nicht hatte, so schnell wird ihn dieses Ereigniss wohl nicht loslassen und der Täter wird wahrscheinlich (wie so oft) ungeschoren davon kommen und lacht sich ins Fäustchen.

Polen - Hooligans zerlegen Stadion



Dieses Video ist im Original auf Kicker.de zu sehen, 1 Jahr vor der EM in Polen zeigen die Hools, die zu den gefährlichsten Gangs der Welt zählen sollen noch einmal wer sie sind und welche "Macht" sie in Polen haben, auf YouTube gibt es eine Dokumentation zu den polnischen Hools und deren Organisation. Das neueste Ereigniss der Hools aus Warschau und Lech ,nach dem polnischen Pokalfinale zwischen Legia Warschau und Lech Posen (5:4 im Elfmeterschießen) in Bydgoszcz kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen: Hooligans beider Vereine stürmten den Platz, demolierten Werbebanden und attackierten Fotografen. Die Polizei musste mit Gummigeschossen und Wasserwerfern einschreiten. Das Co-Gastgeberland der EM 2012 bekommt das Gewaltproblem nicht in den Griff. Zahlen über Verletzte und Festnahmen scheint es nicht zu geben.
In Deutschland sind solche Szenen durch die Sicherheitsvorkehrungen bei Fussballspielen kaum denkbar, Schlägereien zwischen verfeindeten Fangruppen finden meist nach den Spielen im Verborgenen statt. In Polen scheint die Polizei der Hooligangewalt nicht mehr Herr zu werden, viele der Hooligangruppen der Erstligisten haben enge Verbindungen zur organisiserten Kriminalität und sind Teil eben dieser, erst kürzlich ist ein hochrangiger Fan des Vereins Cracovia mit eine Machete zerstückelt worden, da kommen die Polen auf eine glorreiche Idee, so berichtet der Nordkurier, Straftaten die im Umfeld des Spieles verübt werden, sollen gleich an Ort und Stelle durch Videozuschaltung von Richtern abgeurteilt werden, dagegen gibt es, verständlicherweise verfassungsrechtliche Bedenken, desweiteren sollen elektronische Fussfesseln zur besseren Überwachung von Platz- und Stadionverboten zur Anwendung bei den gewaltbereiten Hools kommen.
Auch die UEFA ist "fassungslos", als Veranstalter der EM war einer Delegation der UEFA zum Pokalfinale nach Polen gereist, bereits vor den Ausschreitungen bauten sich ca. 200 Hools vor der Tribüne auf und verhöhnten die UEFA in Schlachtgesängen. Das kann ja was werden - 2012 zu Gast in Polen.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Der Drogenhandel in der Drogenunterkunft

sogenanntes Faustmesser
Die Polizei Hannover hat heut morgen gegen 6 Uhr in der früh 8 Zimmer einer Drogenunterkunft durchsucht und fand dabei etwa 230 Gramm Heroin und ein gutes Kilo Streckmittel, desweiteren fanden die Beamten 3090 € Bargeld und Diebesgut wie ein Fahrrad und ein Navigationsgerät aus anderen Straftaten, zudem wurden zwei offene Haftbefehle aufgrund von Erschleichungen von Leistungen und Betruges vollstreckt und weitere Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 10 männliche Personen im Alter von 37-49 Jahren eingeleitet. Der Verdacht lautet auf Handeltreiben mit Drogen, gegen einen weiteren Mann wird auch wegen eines Verstosses gegen das Waffengesetz ermittelt, denn er hatte ein sogenanntes Faustmesser in "seinem" Zimmer gelagert, wie gut auf dem Bild zu erkennen ist, sind diese Wolwerine-Freddy-Klauen nicht gerade human und können einem ganz schön das Gesicht zerfetzen,  alle Männer wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuss gesetzt.

München - Mädchen mit Faust ins Gesicht geschlagen

Die AZ schreibt über einen Vorfall auf dem Frühlingsfest in München, ein 15 Jähriges Mädchen aus Vaterstetten war in Begleitung zwei männlicher 17 jährige auf dem Frühlingsfest unterwegs. Sie trafen an der Theresienwiese auf eine Gruppe von etwa 10 Jugendlichen und kamen ins Gespräch, das Mädchen stellte ihre Handtasche kurz ab, die Gelegenheit zum Diebstahl wurde aus der großen Gruppe heraus sofort ergriffen und ein Jugendlicher nahm die Handtasche und flüchtete, die 3 nahmen die Verfolgung auf, die Geschädigte erreichte den Täter, woraufhin ihr dieser mehrfach mit der Faust ins Gesicht schlug, das Mädchen musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden und erlitt Prellungen und Blutergüsse im Gesicht, auch ihre zwei Begleiter wurden von einer weiteren Person aus der Gruppe angegriffen und mit Faustschlägen traktiert. Die anderen Personen der Gruppe verhielten sich laut Opferangaben eher passiv, folgende Täterbeschreibung wurde abgegeben: 1. Männlich, ca. 17-18 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dunkelhäutig; bekleidet mit einem schwarz-grünen Pullover und einer Baseballkappe. 2. Männlich, ca. 16-18 Jahre alt, ca. 170-175 cm groß, blondes nach oben gegeltes Haar. Bekleidung unbekannt.
Wieder einmal ein "Einzelfall" der jeden Respekt vermissen lässt, unverblühmt wird von "starker" männlicher Seite einem Mädchen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. 
Das Ende vom Lied, die Handtasche wurde weg geschmissen, die Täter haben rein gar nichts erbeutet und werden sich vermutlich auch nicht schämen und was das schlimmste ist - Sie werden davon kommen.

Samstag, 30. April 2011

Bulle wegen 1.Mai Randale (zur Bewährung) verurteilt - Polizeigewalt

Dieses nette Bildchen ist ein Screenshot aus einem Youtube Video, indem ein vermummter Bulle einen zu Fall gebrachten Mann mal eben so inne Schnauze kickt, erinnert mich irgendwie an den U-Bahn Treter aus Friedrichshain, dieses Video, auch in Berlin entstanden nämlich 2010 bei der "revolutionären 1.Mai Demo" in Kreuzberg.
Der werte Herr oben rechts im Bild mit dem schön geschwungenen Bein hat bereits im Oktober 2010 einen Strafbefehl erhalten, indem er zu 8 Monaten auf Bewährung wegen Körperverletzung, ein Strafbefehl ist eine Verurteilung ohne Prozess, wird bei klarer Beweislage oft angewand um Kosten zu sparen wahrscheinlich, hab sonen Ding auch mal bekommen, aber wegen ner anderen Geschichte ;)
Jedenfalls ist noch ein Disziplinarverfahren anhängig dessen Ausgang ungewiss ist, auch auf Schmerzensgeld wird der "smarte" Bulle verklagt. Er "arbeitet" weiterhin als Bulle, nur auf einem anderen Hof, so ist die Chance geringer, dass er den gleichen Typen nochmal platt haut.
Ein weiterer Anhänger der Elitekiller, der den Mann ebenfalls mit dem Knüppel traktiert haben soll, wartet noch auf seinen Prozess.

Bin mal gespannt was ab morgen für Videos auftauchen werden. Von uns wirds auch wieder wat geben. Auf, auf ins Gefecht Kamer... GenossenInnen

Freitag, 29. April 2011

76 Jährige für ein paar Schachteln Kippen ermordet

Hier dokumentiere ich eine traurige Geschichte vom Osterwochenende aus der Abendzeitung aus Nürnberg, ich fand sie zufällig: "NÜRNBERG Der kleine Lotto-Laden an der Rothenburger Straße war ihr Leben: Obwohl sie schon 76 Jahre alt war, stand Frieda Hoose noch täglich hinterm Tresen. Jeder kannte die rüstige Dame und ihren Mann Horst, sie waren eine Institution im Viertel Sündersbühl. Jetzt ist Frieda Hoose tot. Ermordet – wegen ein paar Päckchen Zigaretten?
Die Polizei steht vor einem Rätsel. Kurz nach sechs Uhr hatte am Samstagmorgen bei der Integrierten Leitstelle, zuständig für Feuerwehr und Rettungsdienst, der Notruf geklingelt. Es könne etwas passiert sein, sagte eine männliche Stimme mit ausländischem Akzent. Dann legte der Anrufer auf, der sich von einer Telefonzelle am Weißen Turm beim C&A gemeldet hatte. Notarzt und Polizei rasten in die Rothenburger Straße in Sündersbühl. Die Tür zum Lotto-Laden von Frieda Hoose war nicht verschlossen. Nicht verwunderlich. Denn die rüstige Dame öffnete immer schon bereits um kurz vor fünf Uhr. Doch niemand begrüßte die Beamten – sie fanden die Inhaberin hinter dem Tresen – jede Hilfe kam zu spät.
Es war bereits der fünfte Überfall
Wie die Obduktion ergab, war die Geschäftsfrau niedergeschlagen und dann erwürgt oder erdrosselt worden. „Es muss zu einem Kampfgeschehen gekommen sein“, sagte Polizeisprecher Peter Schnellinger. Doch Geld fehlt nicht, nur ein paar Zigarettenschachteln. „Es war wahrscheinlich ihr Fehler, dass sie sich gewehrt hat“, sagt Horst Hoose traurig. Der 76-Jährige – gebeugt von einer Rückenkrankheit – kann noch gar nicht fassen, was passiert ist. „Es war bereits der fünfte Überfall“, schildert er. Und obwohl die Polizei dazu geraten habe, Geld herzugeben, habe sich Frieda immer geweigert: „Beim letzten Überfall 2004 hat ihr einer die Pistole an den Hals gehalten. Trotzdem hat sie ihm erst nix gegeben.“ Mit 100 Euro floh der Täter, wurde wenige Meter weiter erwischt. Die resolute Frau arbeitet nach den Überfällen weiter, als wäre nichts geschehen. Meist an ihrer Seite: Sohn Jürgen, der nach einer Viruserkrankung im Koma lag und seitdem geistig zurückgeblieben ist. Ihr Mann, wegen der Rückenkrankheit schon lange Frührentner, kümmerte sich in seinem Büro hinter dem Laden um alles, was an Büroarbeiten anfiel.
Jeder im Viertel kannte die Familie, erschüttert standen die Menschen um die Polizeiabsperrung herum. Ein 45-jähriger Türke, der nebenan einen Gemüsestand betreibt, kämpfte mit den Tränen: „Es ist unglaublich, hier habe ich mir als Kind schon immer Süßigkeiten gekauft.“ Im August wollten Horst und Frieda Hoose das 50-jährige Geschäftsjubiläum und ihre Goldene Hochzeit feiern. „Das Geschäft war ihr Leben“, sagt Horst Hoose. „Ich werde es nie wieder aufmachen. Ich kann nicht dort arbeiten, wo sie starb.“ A. Uhrig Die Polizei (0911/2112-3333) hat 5000 Euro Belohnung ausgesetzt. Die wichtigsten Fragen: Wer hat Ostersamstag im Bereich des Geschäfts Rothenburger/Ecke Von-der-Thann-Straße zwischen 5 und 6 Uhr etwas gesehen? Wer ist der Anrufer?"

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