Posts mit dem Label Gedichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gedichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Djihad

Dieses gottverdammte Trümmerfeld war mal das Paradies auf Erden
und wer hier nichts vom flüchten hält stirbt durch Menschen mit Maschinengewehren
also ab ins Flüchtlingszelt statt  hingerichtet werden oder an Minen sterben
Ihr Gott hat es befohlen, was sollen sie denn machen
alles zu Schrott zerbomben, lasst es hier mal krachen
sagte er ganz unverholen, ihr müsst Ungläubige schlachten
Niemand der nicht denkt, wie ihr denkt, dass ich denke darf hier überleben
im Sande sollen die Toten schmoren und ihr dürft nochmal drüber treten
die Hand zum töten wohl geformt und zum in den Himmel beten
Glaubt nicht den Anderen nicht Juden, Christen und ihren Bibelpropheten
Männer, Greise, Frauen, Kind die nicht von unserem Glauben sind
für die wir hier das Grauen sind wir stechen ihnen die Augen blind
und schlagen ihnen die Ohren ab, überlassen sie dem Sonnengrab
wir errichten einen Gottes Staat und erheben uns zum Kalifat
in dem Freiheit keine Chance hat
Nehmt was ihr tragen könnt und flieht in die Hügel
jeder der bleibt kassiert hier Prügel
Was wollt ihr denn mit Hungerleiden und Kindern die dürsten
Ihr werdet immer Hunde bleiben drum sterbet in den Wüsten
verdammt seid ihr zum umhertreiben wie Treibgut nah den Küsten
hört Allahu akbar keiner kommt euch helfen wir waschen rein euch eurer Sünden
seid uns dankbar und hofft nich auf den Westen denn der versinkt in eignen Sümpfen

Mittwoch, 24. April 2013

Die Seifenblasenbläserin

Ganz unschuldig drein blickend steht sie da im hübschen Kleid
ne Menge Seifenblasen schickend sie ist ja eine lieblich Maid
lächelnd und kopfnickend macht sie Dich zum Sprung bereit

In eine dieser schönen Blasen die Dich und Deine Träume tragen
versprach sie glaubhaft und sie hat Dich eingeladen
hinein zu springen, Dich zu wagen
statt nur von außen hinterher zu jagen

Sie würd Dich auch begleiten, die Blase bietet Platz für Zwei
auf eine Reise in die Ewigkeiten ist sie mit dabei
doch auf diesem schönen Abenteuer der Seifenblasenfliegerei
wurde die schöne Maid zum Ungeheuer und ließ Dich nicht mehr frei
die Blase platzte als die Realität in Form einer Katzentatze an ihr kratzte und es war ihr einerlei
Der Aufprall war hart als als sie zu Boden krachte, sie lachte und Du schreist:

Du hast mich belogen, in die Blase gezogen ohne Scham und ohne Reue
Und ich Idiot ich glaub Dir noch, werd zahm und schenk Dir Treue
schenk Dir Liebe und mein Herz - werf die Perlen vor die Säue
Blind vor Liebe, Dumm vor Freud - so ist das mit der Bauernschläue

Der Traum geplatzt, die Chance verpasst, Du hast mich nie geliebt, Du hast mich immer nur gehasst.

Sonntag, 8. Januar 2012

Deine Träume

Du brauchst Dich nicht zu fürchten
erst recht nicht zu schämen
denn sie gehör`n allein nur Dir
niemand wird sie jemals sehen

Deine Träume gehören Dir!

Dein Weinen, hat keinen interessiert
Deine Tränen, haben niemanden gestört
Deine Tür ist stet`s verschloßen
doch ich war sehr leise und hab` Dich gehört

Ist die Welt mal wieder gegen Dich
peitscht der Regen Dir unaufhörlich in Dein Gesicht
liegst Du mal wieder stundenlang wach
erneut, diese erbarmungslose Nacht

Hab` keine Angst, Deine Träume gehören Dir!

Dieses Schicksal grausam, doch nicht allein für Dich
ich kenn dies` Gefühl
diese Welt ist eben kühl
komm` wir gehen gemeinsam und fangen uns die Sonne ein
Leben jetzt all` unsere Träume und vergesse schnell das Wort allein

Hab` keine Angst
Du bist nicht mehr allein
ich werde da sein
doch Deine Träume gehören nun nicht mehr nur Dir
denn von nun an, teilst Du sie mit mir!

Donnerstag, 5. Januar 2012

Guten Morgen!? - Beschissener Tag!

Die Sucht nach Drogen, nach dem Ritt auf dem Schimmel nach gutem Gras dem bösen Spiel
die Flucht nach oben auf dem Pferd in den sternen Himmel ich geb Gas dort ist mein Ziel
umso höher wir fliegen, desto tiefer wir fallen, sie werden mich kriegen und mich mit Schrotgewehren vom Himmel knallen
nun lieg ich am Boden, kaum fähig zu kriechen
nach dem wilden Ritt kommt ersteinmal das Siechen

und es ist niemand da, der die Hand mir hält
wenn wieder einmal alles in Scherben fällt
und es ist niemand da, der den Kopf mir streichelt
mir mit netten Worten Kraft gibt und mir etwas schmeichelt
und es ist niemand da, der mein zerfetztes Herz mir flickt
Nur der Gedanke an Dich wahr, der mir derb den Kopf zerfickt
ich wach verschlafen auf und niemand sagt mir Guten Morgen
die Couch ist schon ein paar Wochen mein neues Zuhaus geworden
in der Nacht kann ich nicht schlafen, am Tag werd ich nicht wach
Der Regen peitscht, der Wind der weht und holt selbst die Raben vom Dach
Hab mir mit Mühe und Not noch Kaffee gemacht, den teuren denn er war im Angebot
doch ich kann ihn nicht genießen, ich glaub ich bin schon lange tot
und es ist niemand da, der mir in die Augen schaut
dessen Herz blind meinem Blick vertraut
und es ist niemand mehr da sieh her ich hab ein Schloss gebaut
doch jetzt sind`s nur noch Ruinen
und auch von den Rosen die ich angepflanzt
ist nur Unkraut geblieben
Ja selbst die Elfen präsentieren ihr Trauergewand
Mensch´ Du bist die größte Schand
und aus dem rosaroten Herz ist ein schwarzes Kreuz geworden
die Unsterblichkeit der Liebe - nun ist sie wohl doch gestorben
Ich muss den Weg allein gehen und entscheiden bald wohin
Kann hier nicht immer rumstehen und überlegen wo ich eigentlich bin
es wäre einfacher den Weg gemeinsam zu beschreiten
und es ist niemand da, um mich zu begleiten
Ich wache auf und versuche aufzustehen
entscheide mich mich doch noch einmal umzudrehen
die Frage Siegen oder Untergehen
will die Liebe in Dir endlich sehen!

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Gedicht - Auch ein Kaktus muss mal sterben

Was war das für ein Leben bin geprägt
ich hab mir meinen Stuhl gebaut
und Andere hab`n ihn angesägt
ich hab immer wieder blind vertraut
und sie hab`n mir mein Herz zerlegt
hab auf falscher Liebe aufgebaut
und mich derb damit auf`s Maul gelegt
sie hat mir meinen Stolz geraubt
Was war das für ne` Zeit die ich mit ihr erlebt
keine schwarze Witwe da die mich nun zu Grabe trägt
nun liege ich alleine da und spür` wie sich mein Magen dreht
ich brauch nicht auf die Uhr zu sehen denn ich weiß auch so

es ist schon viel zu spät

Ach, ich hab doch was bewegt
trotz der ganzen Schweren
So manch`Herz zu hüpfen angeregt
und doch begann meins sich zu entleeren
Ich hab doch auch gelebt, gelebt, gelebt
doch musst` die Liebe ich entbehren
spür`n wie kalt es ohne sie, doch es geht
und zog daraus die Lehren
sie nicht mehr zu begehren

Schmerzlich war zu verkraften der Verlust
Herzlich Willkommen bei mir Herr Hass und Frau Frust
Vergangen ja genommen ist mir gar die Lebenslust
Auch ein Kaktus muss mal sterben
auf uns alle kommt das zu
wenn die Gedanken müde werden
finden wir die letzte Ruh`

Ich möchte schreien so laut ich kann, doch ich kann es nicht
Ich möchte ihr verzeihen - irgendwann, doch ich kann es nicht
Die Liebe ist tot und kein Mensch sitzt in den Kirchenbänken
Ich möchte sie vergessen und kann nicht aufhören zu denken
an sie wie sie einst mein Herz erfüllte und sich dann feige aus dem Staube machte
als das Phantasiegebilde durch ne` Abrissbirne zusammen krachte
und ein schwarzer Rabe hämisch in meine Richtung lachte

"Schön blöd, der Jung`" sich dieser wohl dachte

22.12.2011 - Szeneputzer








Samstag, 10. Dezember 2011

Such die Liebe

Such die Liebe - da doch Weg
such den Weg - tief, tief im Wald
Die Liebe - wohl zu gut versteckt
sieh die Menschen - sie sind kalt
zähl die Gräber - viele sind für sie verreckt
spür im Gesicht - den eisigen Wind

werd endlich erwachsen und sei verdammt nochmal kein Kind

Such die Liebe - an jedem Ort
scheinbar greifbar - und doch fort
sah die Frau - aus meinen Träumen
hab sie gleich - wieder verloren
so ein Chaos - muss aufräumen
einmal duschen - und doch nicht neu geboren
die Heizung an - trotzdem erfroren

Such die Liebe - Seh sie nicht
unbeirrt - nicht aufgeben
Hoffnung haben - in sich hegen
Lächeln lernen - die Seele pflegen
Das Herz geöffnet - und vergeben
Ja der lieben Liebe wegen

Nichts vergessen - verzeihen
In Deinen Armen sein
Weiter kämpfen - nicht aufgeben
Hoffnung haben - in sich hegen
Nicht Felsen - nein Berge bewegen
Lachen, lieben, kämpfen, leben!

Montag, 24. Oktober 2011

Die Nacht

Die Nacht

Die Nacht in ihrer funkelnden Dunkelheit
jeder Sonnenstrahl uns fehlt
die Nacht in ihrer schönen Schaurigkeit
die den Schlaf dir bringt
dir ein still Liedlein singt

Die Nacht die ihre Sterne präsentiert
am Himmel glänzend gut verteilt
in ihrer ganzen Wahrhaftigkeit
die Nacht, die deine Sinne entführt
die Nacht, die deine Seele berührt

Die Nacht
die Nacht
die über uns wacht
die Nacht

Die Ruhe der Nacht
der Schein nur trügt
der Mond der feiste lacht
und uns in seiner Pracht belügt

Auch während der Nacht
rollen der Panzer Ketten
auch während der Nacht
lauert Gewalt an allen Ecken

Die Nacht
die Nacht
die über uns wacht
die Nacht

Die Nacht schickt Dich und mich
uns alle schlafen und wir dürfen träumen
doch längst nicht alle folgen ihr
Soldaten werden wieder Häuser räumen

denn auch während der Nacht
schießen die Gewehre
ja auch während der Nacht
hinterließen sie verbrannte Erde

Die Nacht
die Nacht
die über uns wacht
die Nacht

denn auch während der Nacht
müssen Menschen sterben
ja auch während der Nacht
können Frauen zu Witwen werden

Die Nacht sie war zur Ruhe gedacht
der Mensch hat sie zum Tag gemacht

Die Nacht
die Nacht
die über uns lacht
der Tag

Die Nacht
die Nacht
die Zeit in der man schlafen sollte
zum Kriegsschauplatz gemacht

Szeneputzer

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Sie sind es!

Was machen sie den ganzen Tag denn so?
schauen se gerne in die Ferne
ja sind sie des Lebens froh?
Ja können se alle Glieder in die Lüften strecken
Könne se sich selbst über die Lippen lecken
sind sie sportlich hochbegabt
gar nicht ärmlich und erst recht nicht hochbetagt
sind sie es nicht, sie haben gesagt
wir machen das, da wird se nicht gefragt

Was mache ich den ganzen Tag denn so
ich schaue gerne in die Ferne
doch ich bin ich nicht des Lebens froh
ich kann keine Glieder strecken
mir nicht über die Lippen lecken
nicht mehr sportlich sondern stuhlbeschmiert
mein Haus ist weg und ich bin leicht verwirrt
sind sie es nicht, sie haben sich geirrt
und meinen Willen falsch interpretiert!

Jetzt vegetier ich nem Pflegeheim
und ständig kommen fremde Leute rein
ich werd von Sondenkost ernährt
und piss und scheiß mich ein
warum pfuschen Sie dem Tod in sein grausam Handwerk rein
Alles haben sie mir genommen
und nun auch meine Würde gebrochen
meinen Widerstand hat niemand vernommen
obwohl sie dauernd an mein Bett gekommen
 Ich will sterben lasst mich frei
ich scheiß auf Astronautenbrei!


Dein Herz

Wenn Dein Herz schon beim kleinsten Streit beginnt weh zu tun
weißt du das dieser Mensch der richtige für dich ist

Montag, 17. Oktober 2011

Skinhead

Skinhead

Du warst sehr jung und das haben sie gewusst
sie haben dich eingenommen und Dich nur benutzt
Mit 13 oft alleine rumgehangen
da bist Du aus der Not heraus mit Nazis mitgegangen
sie haben Dir viel erzählt
wenn man hasst und wen man wählt
wie man Menschen qäult

Doch irgendwann wurdest Du klüger und hast Dich gewehrt
Du hast der rechten Gruppe Deinen Rücken zugekehrt.
Rassenhass und Grössenwahn
Du fängst jetzt von vorne an
Mittlerweile ein stolzer Skin
doch bereust Du die Vergangenheit
Wiedergutmachung, es war an der Zeit

Du gerätst jetzt an die linken
Redskins SHARP Skins Antifa
Sie haben dich eingenommen und Dich nur benutzt
und gleich den verdammten Nazis Deinen Namen beschmutzt
Erst hast Dus nicht begriffen doch begann die  radikale Politik
Dich mächtig anzupissen laut wurde die Kritik
Und leise sprachs Gewissen
Hier wirste keinen vermissen

Denn egal aus welcher Ecke
alle schreien se nur verrecke
Egal aus welchem Holz sie sind
Es weht stets der falsche Wind

Du hast gelernt jetzt sollen se wissen
auf ihre Fahnen sei geschissen
Skinhead werdn sie nie verstehen
WIR WERDEN STETS EIG´NE WEGE GEHEN!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Die Liebe hat mein Leben verlassen

Der Mond ist von dichten Wolken umgeben
ich muss mich meinen Schicksal wohl ergeben
und werde weiter schreiten auch auf finstren Wegen
in zerschlissener Kleidung und in ausgefranzten Schuhen
schlafend unter Zeitung unter Brücken muss ich ruhen
allein ohne Begleitung mit manch` hoher Hürde wohl zu tun

Ich kann nicht mehr, die Beine sind so schwer
mein Geist ist leer, her mit dem Gewehr
die Wunden sie sind tief
und sie schmerzen doch so sehr

Ich seh keine Blumen aus dem Boden sprießen
ich spüre nur mein Blut vergiessen
seh es in die Kanalisation verfließen
Die Sonne bleibt fortan verborgen
Meine Seele ist schon längst gestorben
Kein frisches Obst mehr da es ist verdorben

Der Kerzenstumpf in meiner Hand
sein Docht ist lange weggebrannt
Ich seh nur eine Nebelwand
und ich höre Krähen kreischen
mit dem Ziel mich zu zerfleischen
mit dem Tod kann man nicht feilschen

Die Liebe hat mein Leben verlassen
so schlich ich verwegen durch die regen nassen
menschenleeren Gassen
wie eine kalte Messerklinge direkt an meinem Kragen
1000 tote Schmetterlinge verderben mir im Magen
keiner hört mein blutend Herz Wehklagen
nur schwarzer Trauergesang
hier im dunkeltrüben Gang
verdammte Qual
ich weiß echt nicht wo lang

mein Pfad mich wohl noch führen wird
wann der letzte Schmetterling in mir noch stirbt
und gleich allem anderen verschimmelt und verdirbt

2011, Szeneputzer

Dienstag, 8. März 2011

Wohin des Wegs

Sind wir endlich angekommen
wo wollten wir eigentlich hin?
Zuviele Wege, zuviel Nieten und selten Mal ein Kleingewinn

Was sollen wir jetzt machen
ich glaub dahinten gehts nicht weiter
vor uns eine Mauer
und nirgends eine Leiter

alle bleiben stehen
schauen dumm, was ist zu tun?
wie wird es jetzt weiter gehen
wir sind bequem und werden drehen!

Die nächste Kreuzung war nicht weit
wohin des Wegs, wir werden sehen
denn keiner weiß bescheid

Der richtige Pfad ist gut getarnt
deshalb leben auch alle so ordentlich verplant!

Montag, 27. Dezember 2010

Frieden ist ne Menge wert

Dort wo wir als Kinder sangen
schöne Lieder voller Melodie
dort wo wir lachend über Steine sprangen 
und uns Geschichten erzählten
und uns Streiche ausdachten
Dort wo dann Soldaten sangen
schwarze Lieder voll böser Hrmonie
dort haben sie die Freiheit lachen aufgehangen
als die Schüsse fielen
und sie im Dorfe Feuer entfachten

Als sie sich auf den Wege machten
weiter Unheil zu verbreiten
hang sie noch immer dort
dort wo nie mehr Kinder lachten
hier ist all das Gute fort

Gestorben für des Einen Macht
der sich Zuhaus ins Fäustchen lacht
Das ist ein viel zu hoher Preis
Kriege sind der letzte Scheiß!

Copyright Szeneputzer