Sonntag, 27. November 2011

Onkel Bernie - Winter

Is dat noch Skinhead oder wat is los?!

Immer wieder werden wir in diversen Rauschzuständen gefragt "Ey, seid ihr Bekloppten Skinheads?" oder "Seid wann hörn Skins so ne` Mucke?" oder auch ganz kreativ "Was zum Henker geht bei euch denn?".
Ich mein, was willste machen, is ne Elektro Party geh`n wir da eben hin und feiern ab. Subkultur ist was man selbst draus macht. Ich kann auich mit Hosenträgern und Button down Hemd zu Drum & Base abfeiern und Spaß mit den Leuten dort haben. Umso mehr fucken mich Berichte in etablierten Medien wie dem Spiegel-Magazin ab, der am 25.11.2011 über ein ehemaliges Mitglied der verbotenen Nazitruppe "Skinheads sächsische Schweiz" kurz SSS berichtete. Das die Idioten sich diesen irreführenden ist nicht schuld des Spiegels, dennoch ist in dem Artikel nur von Skinheads in Verbindung mit Gewalt und Extremismus die Rede. Kein Wort über die Vielfalt der Szene. Informierte Leser mögen unterscheiden können zwischem kahlrasiertem Dummhead und einem smarten Skin mit modischer Kurzhaarfrisur, der überwiegend große Teil, so wage ich zu unterstellen vermag dies nicht zu unterscheiden und so werde ich weiter merkwürdige Blicke auf mich ziehen und mich erklären müssen.
Glücklicherweise ist die Jugend in hiesigen Gefilden ziemlich aufgeklärt und wir feiern alle zusammen, scheiß auf die Kleidung, die Frisur und die Herkunft. Hauptsache respektvoll in Feierlaune und GEGEN verkackte politisch Verirrte die ihre in endlosen Intoleranz dumme Phrasen dreschen um Aggressionen und Feindseeligkeit zu schüren.
Hier feiern alle zusammen Punker, Skins, irgendwelche verknallten Elektrotypen (Grüsse) und alle anderen fertigen Typen die gerne mal einen trinken oder irgendetwas zusammen bauen.
Schubladendenken ist scheiße und fehl am Platze, gerade jetzt wo die Märkte zusammen brechen *aaaaah*, müssen wir noch mitnehmen was wir kriegen können bevor der Bürgerkrieg ausbricht. Haltet euch nicht mit Oberflächlichkeiten oder Kleinigkeiten auf, geht lieber feiern und geht ab wie der Herbststurm der mich gerade dazu zwingt diese theoretische Abhandlung über Filmrisse zu schreiben. Viermal XXX wäre schöner, besser, *aaaaah*. Wir sind Punker ohne Haare und hör`n Elektro!

Torsun feat. Deniz - Formlos und Frei

Samstag, 26. November 2011

N24 - Gehirnwäsche

Habt ihr schonma` nen ganzen Tag damit verbracht irgendwas zu machen weil das Wetter einfach mal richtig Scheiße ist und der Vorrat an Kräutern und Gewürzen locker reicht, so daß ihr euer Haus (im Bestfall), eure Wohnung oder eure Scheune nich verlassen müsst und habt nebenher das pädagogisch durchaus fragwürdige wertvolle, vermeidlich informative Programm des "nachrichtensenders" N24 genoßen. Seid ungefähr 18 Stunden benebelt der pseudo Nachrichtensender mich nun mit seiner sich immer wieder wiederholenden Propaganda.
Doch was da, plötzlich keine apokalyptischen Meldungen von "den (zusammenbrechenden) Märkten" mehr ,irgendwelchen dubiosen Ratingagenturen die ein Land nach dem anderen in die Insolvenz treiben (viel zu spät wohl gemerkt), dazu noch die ein oder andere "Revolution" die am Ende doch keine war und natürlich ganz up to date die volksfestähnlichen "Aufstände" gegen den Castor Transport nach Gorleben. Doch auf einmal soll geneigter Zuschauer für schlappe 1999,- ins überschwemmte Thailand fliegen und sooooo günstig wie jetzt, das gibt`s natürlich nie wieder, kein Wunder, denn googelt man die momentane Situation in Thailand sollte man besser seine Schwimmwesten dabei haben. Ein Seesack voll Kleingeld für die bettelarmen Bürger sollte ebenfalls fester Bestandteil des Reisegepäcks sein.
Nachdem der schmierige Moderator dann stundenlang von seinen preiswertesteteten (testen) aller günstigsten Angebote gebrabbelt hat, kommen kurz wieder zusammenbrechende Märkte und dann...wen wundert`s: Vergangenheitsbewältigung. Dokutime über die düstere NS-Zeit. Zeitzeugenberichte, passende Filmaufnahmen dazu - ewig das gleiche Drama. Natürlich darf ich Vergangenes Leid nicht in Vergessenheit geraten, dennoch ist das sich immer wiederholende Programm auf`s Übelste überladen.
Auch die Nachrichten die ausgestrahlt werden, wiederholen sich im stundentakt mit beinahe identischen Texten und Bildern, doch da, unglaublich eine Weltuntergangsdokumentation, die Offenbarung erfüllt sich - Glaube und Wissenschaft sind sich einig, irgendwie, hääää?! Halb verschlafen höre ich irgendwas von Johannes und Planeten die kurz davor sind zu explodieren, zusammen ist das dann die Erfüllung der Offenbarung (...). Viel gelernt hab ich heute nicht, nur das N24 scheiße ist, nicht informativ, wahrscheinlich pleite (wie alle anderen auch) und die Anzüge der Morderatoren sind aufgemalt. Doch warum möchte ich auf einmal unbedingt nach Thailand fliegen?!


Ira Atari - She`s the one

Der Ausgetoßene

Starke, fröstelnde, sein dünnes, verfilztes, rostbraunes Fell durchdringende Böen pfeifen durch die ärmlich erhellten Häuserschluchten der schneedurchtränkten, totgeweihten Stadt. Müde ist er, abgewetzt die steifen Pfoten, wundgetreten im tiefen, kalten, leblosen, rostbraunen Schnee, vergeblich nach Halt suchend, wie auch er vergeblich nach Halt sucht, schmerzunempfendlich geworden sind seine Pfoten und er im Laufe seines langen Weges, schon weit gelaufen ist er durch den tiefen, kalten, leblosen, rostbraunen Schnee immer seinem Schatten folgend.
Sein Magen ist hohl, seid Tagen nicht mehr gefüllt, versucht er grummelnd sich Gehör zu verschaffen, doch bleibt er ungehört durch die ihn übertönenden traurig-kreischenden Böen, die viel zu laut tosend ihn begleiten.
Sein Geist hingegen überschwemmt mit Erinnerungen aus längst vergangenen, stolzen, sonnendurchtränkten Tagen.
Er schleppt sich Schritt für Schritt voran, umherschauend mit letzter Kraft, spähend mit zugekniffenen Augen nach etwas Schutz, ein wenig Wärme und vielleicht etwas Essbarem oder auch nach - Zuversicht. Eine Ecke ohne Zugluft würde ihm schon reichen, ihm dem Ausgemerzten, dem Einsamen, sich etwas ausruhen, eine Zeit lang schlafen. Träumen nicht von seiner Zukunft - von seiner Vergangenheit.
Gezeichnet ist sein Gesicht durch geschlagene Schlachten. Sein rechtes Auge erblindet, durchzogen ist es, von einer groben Narbe, die er sich im Kampf zugezogen hatte. Sein rechtes Ohr zerfetzt, zerlegt im Wahn durch die hemmungslosen Klauen seiner Feinde, so zeugt sein Ausdruck von der Unerbittlichkeit seines Schicksals. Unter einer stählernen Feuertreppe findet er Zuflucht, etwas mehr oder weniger, er dreht sich einige Male umher, schaut kurz in den fröstelnden Wind und kneift die Augen zusammen. Er schnaubt etwas als er zu Boden in den rostbraunen Schnee fällt und damit beginnt sich den eben diesen Schnee aus dem Fell, und seine wundgelaufenen, schmerzunempfindlich gewordenen, steifen Pfoten zu lecken. Seine einst so feuchte und gewitzte Nase, ausgetrocknet, in der ewigen Kälte durch die er zu gehen gezwungen, kaum noch fähig ist sie, Nahrung zu erspüren um sein Lebenslicht trotz der ewigen Kälte brennend, ja zumindest glühend zu halten. Nach außen dringt der Schein seines Lichtes nicht mehr. Früher, ja früher, war es funkelnd zu erkennen in seinen stechenden Augen, kurz bevor seine anvisierte Beute seiner blitzähnlichen Schnelligkeit erlag. Heute wäre er froh gewesen, eine kränkliche Ratte erfolgreich zu Fall bringen um sich an ihrem Kadaver erlaben zu können. Sein ausgedünntes und verfilztes, rostbraunes Fell schützt ihn kaum mehr noch vor der Unerbittlichkeit der eiskalten Nacht. Es fällt ihm schwer sich Wärme zu spenden und er sehnt sich zurück, in die sonnendurchtränkte Vergangenheit. Er rollt sich ein und versucht seine Nase schützend in seine rostbraunen, gefrorenen Fellspitzen zu stecken. Begleitet durch die bitterbösen Töne der pfeifenden, starken, fröstelnden, sein Fell durchdringenden Böen liegt er kauernd, ja zitternd unter der stählernen Feuertreppe in dieser schneedurchtränkten, totgeweihten Stadt. Seine Augen schließen sich und wieder zieht es ihn in die lächelnde Vergangenheit. Sein Lebenslicht. Es verstummen die Böen, er zittert nicht mehr.

Donnerstag, 24. November 2011

Röyksopp - Meatball

MeineTraene hat einen neuen Autor

Damit hier mal wieder mehr los ist und es etwas abwechslungsreicher sich gestaltet alles hier, ja, auf jeden Fall hat sich ein Kumpel bereit erklärt mir hier etwas unter die Arme greifen unter der Bedingung, dass ich den Emo hier ma lasse. Er wird euch unter dem Pseudonym "Rüpelskin" beglücken und hoffentlich fleißig in die Tasten hauen. Welcome

Freitag, 18. November 2011

Egotronic - Den Kampf verlorn, Dich glücklich sehen

vom aktuellen Album "MACHT KEINEN LÄRM" des Kultlabels "AUDIOLITH" Elektropunk der Extraklasse (ja hasst mich dafür), kann mich mal wieder nicht entscheiden welches Lied ich nehm, deswegen gleich Zwei, die meine Stimmung gut treffen. Es muss nich immer OiOiOi! sein! Technotanztablette rein dazu noch 2-3 Line und ab geht`s.





Wochenende

Viel Spaß, schießt euch ab, die Welt is eh` am Ende. Bald werden wir wissen, ob wir fliegen können. Rasiert euch die Köppe, stellt die Iros, schmeißt euch ne Pille rein, scheiß drauf!

"Mit der Wut im Herzen und dem Teufel im Laib"

"Spürst Du den kalten Wind hier wehen,
kannst Du den Dämon in Dir sehen..."

"Ich hau` mir alles rein
ich kriege nie genug"